Heimat-Preis: Verleihung zeigt die Vielfalt des Ehrenamts

Erstellt von Stre­phan Sin­ger | 15.12.2025

Ob Kul­tur, Sport, Kir­che, Brauch­tum oder Sozia­les – die sechs­te Ver­lei­hung des Hei­mat-Prei­ses in Wer­mels­kir­chen zeig­te ein­mal mehr, wie groß die Viel­falt des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments in unse­rer Stadt ist. „Eines haben alle ehren­amt­lich Akti­ven gemein­sam: Sie stär­ken das Mit­ein­an­der, sie bewah­ren Hei­mat und gestal­ten Zukunft. Vor allem aber sind sie da für die Men­schen in unse­rer Stadt“, sag­te Bür­ger­meis­ter Bernd Hibst bei der fei­er­li­chen Ver­lei­hung im Bür­ger­zen­trum.

Glück­li­che Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger sind in die­sem Jahr die Orts­grup­pe der Deut­schen Lebens­ret­tungs­ge­sell­schaft (DLRG), der „429er“-Jugendkultur-Verein sowie die Grü­nen Damen und Her­ren im Kran­ken­haus. Herz­li­chen Glück­wunsch!

Über ein 2500 Euro-Preis­geld kann sich die DLRG freu­en. Sie steht nicht nur für Ein­satz­be­reit­schaft bei der Ret­tung im und am Was­ser, für die wich­ti­gen Schwimm­kur­se und auch für ein leben­di­ges Ver­eins­le­ben.

Die „429er“ ver­an­stal­ten und unter­stüt­zen Jugend­kul­tur. Sie geben Ideen Raum und schaf­fen Platt­for­men für Pro­jek­ten. Ihr Preis­geld: 1500 Euro.

Die hell­grü­nen Kit­tel, die sie im Dienst im Kran­ken­haus tra­gen, sind das Mar­ken­zei­chen der Grü­nen Damen und Her­ren. Das hilfs­be­rei­te Team hat stets ein offe­nes Ohr für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten. Es erhielt 1000 Euro.

Bür­ger­meis­ter Bernd Hibst lob­te die ehren­amt­lich Akti­ven in Wer­mels­kir­chen: „Es ist alles ande­re als selbst­ver­ständ­lich, dass sich in einer Stadt so vie­le Men­schen mit Herz und Tat­kraft für ihre Mit­men­schen ein­set­zen. Dass sie Ver­ant­wor­tung über­neh­men, anpa­cken, unter­stüt­zen, trös­ten, stär­ken und damit über­haupt erst ermög­li­chen, dass Gemein­schaft ent­steht. Wir kön­nen stolz und dank­bar sein, dass es bei uns Men­schen wie Sie gibt. Sie gehö­ren zu den tra­gen­den Säu­len unse­rer Stadt­ge­mein­schaft, weil Sie Zusam­men­halt und Gemein­schafts­sinn vor­le­ben.“

15 Initia­ti­ven hat­ten sich in 2025 um den Hei­mat-Preis bewor­ben. Ver­dient hät­ten sie ihn alle. Nichts­des­to­trotz muss­te die Jury die schwe­re Ent­schei­dung fäl­len, wer die ers­ten drei Plät­ze belegt. Aber, so appel­lier­te der Bür­ger­meis­ter: „Wenn es jetzt nicht geklappt hat, unbe­dingt beim nächs­ten Mal wie­der bewer­ben.“ Und wei­ter: Mit dem Hei­mat-Preis stel­len wir Ihr her­aus­ra­gen­des Wir­ken ins Ram­pen­licht. Das Preis­geld soll ein klei­nes Zei­chen der Aner­ken­nung sein und ein gro­ßes Zei­chen unse­rer Wert­schät­zung.“

Die­se Auf­fas­sung teil­ten die Lau­da­to­ren Micha­el Fau­bel (Aus­schuss für Sozia­les und Inklu­si­on), Oli­ver Platt (Aus­schuss für Kul­tur, Frei­zeit und Tou­ris­mus) sowie Karl-Heinz-Wil­ke (Sport­aus­schuss) und die Ehren­amts­ko­or­di­na­to­rin der Stadt, Son­ja Rob­be, die die Ver­lei­hungs­ze­re­mo­nie feder­füh­rend orga­ni­sier­te.

Info Mit dem Hei­mat-Preis hat das Minis­te­ri­um für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len hat ein Lan­des­för­der­pro­gramm zur För­de­rung und Stär­kung der Hei­mat auf­ge­legt. Geför­dert wer­den Initia­ti­ven und Pro­jek­te, die loka­le und regio­na­le Iden­ti­tät und Gemein­schaft und damit Hei­mat stär­ken. Ziel ist es, Men­schen für loka­le und regio­na­le Beson­der­hei­ten zu begeis­tern und die posi­tiv geleb­te Viel­falt in NRW deut­lich sicht­bar wer­den zu las­sen. Mit einem Bestand­teil des För­der­pro­gramms, dem Hei­mat-Preis“, bekommt die Kom­mu­ne die Mög­lich­keit, her­aus­ra­gen­des, ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment zu wür­di­gen. In Wer­mels­kir­chen wur­de er jetzt zum sechs­ten Mal ver­lie­hen.

Bei­trag und Bild von Stadt Wer­mels­kir­chen / Ste­phan Sin­ger (v.l., vor­ne): Ehren­amts­ko­or­di­na­to­rin Son­ja Rob­be, Bür­ger­meis­ter Bernd Hibst, Thors­ten und Chris­ti­an Behn­ke (DLRG), Lucas Primsch (429er), Susan­ne Greb, Annet­te Hager und Bär­bel Kie­se­ler (alle Grü­ne Damen und Her­ren) und (v.l., hin­ten) Lau­da­tor Oli­ver Platt, Nico Golz (429er), Car­men Primsch (429er), Lau­da­tor Karl-Heinz Wil­ke, Kari­na Man­t­hei (429er) und Lau­da­tor Micha­el Fau­bel.

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