Adventsfenster 14 – auf dem Kamp!

Sonn­tag, drit­ter Advent, der 14. Dezem­ber: Das 14. Advents­fens­ter öff­ne­te sich qua­si in der Neu­bau­sied­lung der Neu­bau­sied­lung „auf dem Kamp“ in Dabring­hau­sen. Wo “Alt”-Dawerkusener frü­her Wie­sen und freie Flä­chen gewohnt waren, ist bereits seit Län­ge­rem ein neu­es klei­nes Bal­lungs­zen­trum ent­stan­den – und genau hier wur­de das Advents­fens­ter auf wun­der­ba­re Wei­se neu gedacht und beson­ders fami­li­en­nah inter­pre­tiert.

Tro­cke­nes, kal­tes Win­ter­wet­ter, bes­te Lau­ne und damp­fen­de Heiß­ge­trän­ke sorg­ten für ech­te Advents­stim­mung. Lang­sam zeich­net sich ein ver­trau­tes Mus­ter ab: Men­schen kom­men zusam­men, hal­ten inne, kom­men ins Gespräch und erle­ben Gemein­schaft. Und die­ses Kon­zept funk­tio­niert – immer wie­der. So sehr sogar, dass trotz des zeit­gleich lau­fen­den Hand­ball-End­spiels Deutsch­land gegen Nor­we­gen, bei dem so man­cher Blick zwi­schen­durch aufs Han­dy wan­der­te, die Auf­merk­sam­keit doch ganz dem Advent gehör­te. Die Stra­ße war kaum pas­sier­bar, weil die Advents­fens­ter­fans dicht gedrängt bis auf die angren­zen­de Spiel­stra­ße stan­den – ein deut­li­ches Zei­chen, was an die­sem Abend wirk­lich zähl­te.

Zur Fens­ter­eröff­nung trug Frank Noc ein Gedicht vor, gewid­met der Dorf­ge­mein­schaft und ins­be­son­de­re den Kin­dern. Das Fens­ter selbst, lie­be­voll und krea­tiv gestal­tet, sprach vor allem die jün­ge­ren Besu­cher an und weck­te Erin­ne­run­gen an eige­ne Schul­zei­ten: an selbst­ge­bas­tel­te Later­nen, bun­te Papier­bö­gen, sorg­fäl­tig aus­ge­schnit­te­ne For­men und die­ses beson­de­re Gefühl, wenn aus ein­fa­chen Mate­ria­li­en etwas Zau­ber­haf­tes ent­steht. Eine wun­der­schö­ne Idee – und wie­der ein­mal ein Beweis dafür, wie über­ra­schend und viel­fäl­tig die ein­zel­nen Advents­fens­ter inter­pre­tiert wer­den.

Im Anschluss stimm­te die gesam­te Men­ge alle drei Stro­phen von „Süßer die Glo­cken nie klin­gen“ an. Ein Gän­se­haut­mo­ment, der ein­mal mehr zeig­te, wie leben­dig, herz­lich und gemein­schaft­lich der Advent in unse­rem Dorf hof­fent­lich auch wei­ter­hin in der Zukunft Jahr für Jahr gelebt wird.

Bil­der: Phil­ipp Scholz

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