Wenn ein ganzes Dorf leuchtet

Das 2. Dabringhauser Adventsfenster

Es gibt Tra­di­tio­nen, die kom­men lei­se daher – und schaf­fen es trotz­dem, ein gan­zes Dorf ins Strah­len zu brin­gen. In Dabring­hau­sen beginnt die­ses Leuch­ten jedes Jahr am 1. Dezem­ber Punkt 18 Uhr, wenn das ers­te Advents­fens­ter ent­hüllt wird. Ein Moment, der so unspek­ta­ku­lär klingt und gleich­zei­tig so viel Magie in sich trägt: Men­schen kom­men zusam­men, Kin­der drü­cken sich neu­gie­rig an Fens­ter­schei­ben, der Duft von Punsch und Plätz­chen liegt in der Luft, und irgend­wo stimmt jemand das ers­te Weih­nachts­lied an.

Vom 1. bis zum 24. Dezem­ber ver­wan­delt sich das Dorf­zen­trum in eine leben­di­ge Advents­land­schaft. Jeden Abend öff­net eine neue Fami­lie, ein Ver­ein oder eine Ein­rich­tung ihr Fens­ter – lie­be­voll deko­riert, manch­mal ver­spielt, manch­mal klas­sisch, immer mit Herz. Und wer es nicht zum Eröff­nungs­mo­ment schafft, kann ab sofort ganz ent­spannt nach­wan­dern: Alle bereits ent­hüll­ten Fens­ter leuch­ten täg­lich von 17:00 bis 22:00 Uhr. Ein Spa­zier­gang, der oft län­ger dau­ert als geplant, denn man bleibt hän­gen. Am Licht. Am Mit­ein­an­der. Am klei­nen Weih­nachts­zau­ber, den man zwi­schen Häu­ser­zei­len fin­det.

Die­ses Jahr haben die Organisator*innen noch eine beson­de­re Idee umge­setzt:

Die Stem­pel­chall­enge für Kin­der.
An jeder Sta­ti­on liegt ein Stem­pel bereit – 24 Fens­ter, 24 Fel­der, eine Mis­si­on. Wer alle zusam­men­hat, darf sich am 25. Dezem­ber um 11 Uhr auf eine klei­ne Über­ra­schung freu­en. Ein spie­le­ri­scher Anreiz, der nicht nur die Klei­nen moti­viert, son­dern auch Erwach­se­ne mit auf die Rei­se nimmt.

Und natür­lich wächst die Akti­on wei­ter über das Dorf hin­aus – denn wir vom Forum haben uns früh­zei­tig mit Stef­fi Groß und allen Teil­neh­men­den abge­stimmt. Von jedem, der der Ver­öf­fent­li­chung zuge­stimmt hat, wer­den wir nach der fei­er­li­chen Ent­hül­lung ein Foto des jewei­li­gen Advents­fens­ters bereit­stel­len. So kön­nen auch all jene, die nicht jeden Abend im Dorf sein kön­nen, das Licht sehen – und wir tra­gen ein Stück Dabring­hau­ser Advents­stim­mung hin­aus bis in die „fer­ne Stadt“ Wer­mels­kir­chen.

Hier zeigt sich, wie viel Gemein­schaft in Dabring­hau­sen steckt: ein Dor­f­e­vent, das durch Enga­ge­ment, Wär­me und ein biss­chen Mut zur Tra­di­ti­on leben­dig wird. Natür­lich bleibt auch die Ein­la­dung zur Nach­hal­tig­keit nicht aus:
Eige­ne Tas­sen mit­brin­gen? Sehr gern.
Weni­ger Müll, mehr Dorf­ge­fühl.

Bild: Stef­fi Groß

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