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	<title>Klaus Ulinski, Autor bei Forum Wermelskirchen</title>
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	<title>Klaus Ulinski, Autor bei Forum Wermelskirchen</title>
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		<title>Wie funktioniert Kommunalpolitik?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 11:34:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik verständlich erklärt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Politik verständlich erklärt. Liebe Leserinnen und Leser, in den nächsten Wochen starten wir im Forum Wermelskirchen (forumwk.de) eine neue Beitragsreihe, in der wir die Ausschüsse der Stadt Wermelskirchen vorstellen. Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden kommunalpolitische Prozesse als komplex und schwer durchschaubar. Gleichzeitig entsteht bei manchen das Gefühl, dass politische Entscheidungen zu weit entfernt von der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-x-large-font-size">Politik verständlich erklärt.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Liebe Leserinnen und Leser,<br><br>in den nächsten Wochen starten wir im Forum Wermelskirchen (forumwk.de) eine neue Beitragsreihe, in der wir die Ausschüsse der Stadt Wermelskirchen vorstellen. Viele Bürgerinnen und Bürger empfinden kommunalpolitische Prozesse als komplex und schwer durchschaubar. Gleichzeitig entsteht bei manchen das Gefühl, dass politische Entscheidungen zu weit entfernt von der eigenen Lebenswirklichkeit getroffen werden. Genau hier möchten wir ansetzen: Wir wollen erklären, wie politische Entscheidungen in unserer Stadt zustande kommen, wer welche Rolle spielt und warum das wichtig für uns alle ist.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Was ist eigentlich der&nbsp;Rat der Stadt – und was machen&nbsp;Ausschüsse?</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Der Rat der Stadt ist das zentrale politische Gremium unserer Kommune und setzt sich aus den Direkt gewählten Ratsmitgliedern zusammen. Er repräsentiert die Bürgerinnen und Bürger von Wermelskirchen und entscheidet über alle grundlegenden Angelegenheiten der Stadt. Das umfasst etwa die strategische Ausrichtung, den Haushalt, große Projekte oder die Regeln, nach denen Verwaltung und Politik arbeiten. Der Rat ist also das oberste Beschlussorgan, das in regelmäßigen Sitzungen – öffentlich und nachvollziehbar – über die wichtigen Weichenstellungen in unserer Stadt entscheidet.&nbsp;<br><br>Weil der Rat aber viele unterschiedliche Themen zugleich bearbeiten muss, wäre es kaum möglich, alle Details in einer einzigen großen Runde zu durchdenken. Genau hier kommen die Ausschüsse ins Spiel. Sie sind – vereinfacht gesagt – Arbeitsgruppen des Rates, die sich mit bestimmten Themenfeldern intensiv befassen. Diese Ausschüsse bereiten Entscheidungen vor, beraten Vorlagen aus der Verwaltung und bringen Empfehlungen oder Lösungsvorschläge in den Rat ein. In manchen Fällen – wenn der Rat es so bestimmt – können Ausschüsse auch selbst Entscheidungen treffen oder Beschlüsse fassen, insbesondere bei fachlichen Detailfragen. Die Zusammensetzung und Aufgaben der Ausschüsse werden durch Beschluss des Rates geregelt.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Warum ist das wichtig?</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">In unserer Reihe stellen wir die verschiedenen Ausschüsse vor – zum Beispiel den Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, den Umwelt- und Bauausschuss, den Schulausschuss, den Sportausschuss, den Zukunftsausschuss, den Betriebsausschuss des Abwasserbetriebs, den Ausschuss für Soziales und Inklusion, den Kultur- und Tourismusausschuss und den Jugendhilfeausschuss. Wir haben alle Ausschuss-Vorsitzenden angeschrieben und um einen Einblick in deren Arbeit gebeten.<br><br>Wir möchten zeigen, wie politische Entscheidungen vorbereitet werden, welche Themen im jeweiligen Ausschuss eine Rolle spielen, welche Aufgaben diese Gremien haben und wie sie im Zusammenspiel mit dem Rat arbeiten. Oft treffen Ausschüsse grundlegende Vorentscheidungen, über die im Rat dann abschließend abgestimmt wird – sie sind damit das „Arbeitszentrum“ kommunalpolitischer Diskussionen.<br><br>Mit dieser Reihe wollen wir die vermeintliche Komplexität der Kommunalpolitik aufbrechen und greifbar machen, was hinter den Sitzungsprotokollen, Beratungen und politischen Formulierungen steckt. Denn Kommunalpolitik findet direkt hier bei uns statt – in unserer Stadt, in unserem Alltag und für unsere Gemeinschaft.<br><br>Wir wünschen Ihnen viel Freude und neue Einsichten beim Lesen unserer Ausschuss-Porträts und hoffen, so einen Beitrag zu mehr Transparenz, politischer Teilhabe und Bürgernähe leisten zu können.</p>



<p class="has-small-font-size">Bild: Privat Klaus Ulinski</p>
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		<title>Richtigstellung…&#160;</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/04/08/richtigstellung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 20:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur/Bildung/Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… zum Beitrag „Anfrage der SPD zu Wermelskirchener Grundschulen – Wiederholungen in der Schuleingangsphase“ Im oben genannten Beitrag wird das Konzept der sogenannten „ABC-Klassen“ inhaltlich nicht korrekt dargestellt. Die dort beschriebene Interpretation entspricht nicht den aktuellen Planungen des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach der offiziellen Pressemitteilung des Schulministeriums NRW handelt es sich bei „ABC-Klassen“ nicht um jahrgangsgemischte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/04/08/richtigstellung/">Richtigstellung…&nbsp;</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>… <strong>zum Beitrag „<a href="https://forumwk.de/2026/04/04/anfrage-der-spd-zu-wermelskirchener-grundschulen-wiederholungen-in-der-schuleingangsphase/" type="link" id="https://forumwk.de/2026/04/04/anfrage-der-spd-zu-wermelskirchener-grundschulen-wiederholungen-in-der-schuleingangsphase/">Anfrage der SPD zu Wermelskirchener Grundschulen – Wiederholungen in der Schuleingangsphase</a>“</strong></p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Im oben genannten Beitrag wird das Konzept der sogenannten „ABC-Klassen“ inhaltlich nicht korrekt dargestellt. Die dort beschriebene Interpretation entspricht nicht den aktuellen Planungen des Landes Nordrhein-Westfalen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Nach der offiziellen Pressemitteilung des Schulministeriums NRW handelt es sich bei „ABC-Klassen“ nicht um jahrgangsgemischte Klassen innerhalb der Schuleingangsphase (Klasse 1–3), sondern um ein vorschulisches Förderangebot.</p>



<p>Konkret bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ABC-Klassen sind verpflichtende Förderkurse im Jahr vor der Einschulung für Kinder mit festgestelltem Sprachförderbedarf (<a href="https://bildungsklick.de/fruehe-bildung/detail/nrw-abc-klassen-bessere-bildung-schulstart" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://bildungsklick.de/fruehe-bildung/detail/nrw-abc-klassen-bessere-bildung-schulstart</a>)</li>



<li>Grundlage ist eine landesweit einheitliche Sprachstandsfeststellung, die künftig bereits im Frühjahr vor der Einschulung erfolgt. (<a href="https://www.radiowmw.de/artikel/abc-klassen-ab-2028-nrw-fuehrt-verbindliche-sprachfoerderung-vor-der-einschulung-ein-2544941.html?utm_source" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RADIO WMW</a>)</li>



<li>Kinder, die dabei Förderbedarf zeigen, nehmen verpflichtend an diesen Kursen teil, um ihre sprachlichen und grundlegenden Fähigkeiten gezielt zu verbessern. (<a href="https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/abc-klassen-ab-2028-nrw-fuehrt-verbindliche-sprachfoerderung-vor-der-einschulung-ein-2544941?utm_source" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Antenne Düsseldorf</a>)</li>



<li>Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Kinder mit ausreichenden Sprachkenntnissen in die Schule starten können. (<a href="https://bz-niederrhein.de/Jugend/Schulen.html?utm_source" target="_blank" rel="noreferrer noopener">bz-niederrhein.de</a>)</li>
</ul>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die im Beitrag dargestellte Beschreibung – nämlich dass es sich bei ABC-Klassen um jahrgangsübergreifende Klassen innerhalb der Grundschule handelt (Klasse 1–3) – beschreibt ein anderes pädagogisches Modell und hat mit den geplanten ABC-Klassen des Landes NRW nichts zu tun.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify"><strong>Richtig ist vielmehr:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die ABC-Klassen finden vor der Einschulung statt (nicht während der Grundschule).</li>



<li>Sie sind kein Organisationsmodell für Unterricht, sondern eine gezielte Fördermaßnahme.</li>



<li>Sie richten sich nur an Kinder mit festgestelltem Förderbedarf, nicht an alle Schülerinnen und Schüler.</li>
</ul>



<p>Ergänzend ist vorgesehen, dass Kinder bei Bedarf in der Schuleingangsphase mehr Zeit erhalten können („ABC-Plus“), was jedoch ein separates Instrument innerhalb der Grundschule darstellt und ebenfalls nicht mit jahrgangsgemischten Klassen gleichzusetzen ist.</p>



<p>Der Begriff „ABC-Klasse“ wird im Beitrag irreführend verwendet. Tatsächlich handelt es sich um ein vorschulisches Förderkonzept zur Verbesserung der Startchancen von Kindern – und nicht um ein Modell des gemeinsamen Lernens von Erst‑, Zweit- und Drittklässlern.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Eine korrekte Darstellung ist wichtig, um die bildungspolitische Diskussion sachlich und faktenbasiert zu führen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wir danken unserem aufmerksamen Leser Herrn Harald Bust für den Hinweis, der diese Richtigstellung notwendig macht.</p>



<p class="has-text-align-justify has-small-font-size has-text-align-justify">Bild: KI generiert<br></p>



<p></p>
<p><a class="a2a_button_whatsapp" href="https://www.addtoany.com/add_to/whatsapp?linkurl=https%3A%2F%2Fforumwk.de%2F2026%2F04%2F08%2Frichtigstellung%2F&amp;linkname=Richtigstellung%E2%80%A6%C2%A0" title="WhatsApp" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_facebook" href="https://www.addtoany.com/add_to/facebook?linkurl=https%3A%2F%2Fforumwk.de%2F2026%2F04%2F08%2Frichtigstellung%2F&amp;linkname=Richtigstellung%E2%80%A6%C2%A0" title="Facebook" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_mastodon" href="https://www.addtoany.com/add_to/mastodon?linkurl=https%3A%2F%2Fforumwk.de%2F2026%2F04%2F08%2Frichtigstellung%2F&amp;linkname=Richtigstellung%E2%80%A6%C2%A0" title="Mastodon" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_bluesky" href="https://www.addtoany.com/add_to/bluesky?linkurl=https%3A%2F%2Fforumwk.de%2F2026%2F04%2F08%2Frichtigstellung%2F&amp;linkname=Richtigstellung%E2%80%A6%C2%A0" title="Bluesky" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_x" href="https://www.addtoany.com/add_to/x?linkurl=https%3A%2F%2Fforumwk.de%2F2026%2F04%2F08%2Frichtigstellung%2F&amp;linkname=Richtigstellung%E2%80%A6%C2%A0" title="X" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_button_email" href="https://www.addtoany.com/add_to/email?linkurl=https%3A%2F%2Fforumwk.de%2F2026%2F04%2F08%2Frichtigstellung%2F&amp;linkname=Richtigstellung%E2%80%A6%C2%A0" title="Email" rel="nofollow noopener" target="_blank"></a><a class="a2a_dd addtoany_share_save addtoany_share" href="https://www.addtoany.com/share#url=https%3A%2F%2Fforumwk.de%2F2026%2F04%2F08%2Frichtigstellung%2F&amp;title=Richtigstellung%E2%80%A6%C2%A0" data-a2a-url="https://forumwk.de/2026/04/08/richtigstellung/" data-a2a-title="Richtigstellung…&nbsp;"></a></p><p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/04/08/richtigstellung/">Richtigstellung…&nbsp;</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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		<title>Gerüchteküche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gerüchte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerüchte sind Informationen ohne gesicherte Grundlage. Sie entstehen dort, wo Unsicherheit herrscht, und leben davon, weitererzählt zu werden. Einen gewissen „Nutzen“ haben sie durchaus: Sie geben Orientierung, schaffen Gesprächsstoff und verbinden Menschen kurzfristig. Ihr Mehrwert ist jedoch begrenzt – denn sie basieren nicht auf überprüfbaren Fakten. Gerade deshalb sind Gerüchte so attraktiv. Sie sind oft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/04/08/geruechtekueche/">Gerüchteküche</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Gerüchte sind Informationen ohne gesicherte Grundlage. Sie entstehen dort, wo Unsicherheit herrscht, und leben davon, weitererzählt zu werden. Einen gewissen „Nutzen“ haben sie durchaus: Sie geben Orientierung, schaffen Gesprächsstoff und verbinden Menschen kurzfristig. Ihr Mehrwert ist jedoch begrenzt – denn sie basieren nicht auf überprüfbaren Fakten.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Gerade deshalb sind Gerüchte so attraktiv. Sie sind oft emotional, zugespitzt und einfacher zu verstehen als komplexe Zusammenhänge. Sie bestätigen vorhandene Meinungen und vermitteln das Gefühl, „mehr zu wissen“. Doch genau hier beginnt das Problem: Gerüchte ersetzen keine Fakten. Deshalb gehören sie in das Genre “Facebook und Co” und finden dort  eifrig-willige Küchenhelfer in der Gerüchteküche.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Fakten sind überprüfbar und belastbar. Gerüchte hingegen können sich mit jeder Weitergabe verändern – bis sie irgendwann als Wahrheit erscheinen. Durch ständige Wiederholung können sie sich zu „alternativen Fakten“ entwickeln: Aussagen, die geglaubt werden, obwohl sie nicht belegt sind.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">In Wermelskirchen zeigt sich diese Dynamik aktuell besonders deutlich in der Debatte um die gefühlte Unsicherheit. Obwohl belastbare Daten kein Bild einer unsicheren Stadt zeichnen, halten sich gegenteilige Überzeugungen hartnäckig. Einzelne Vorfälle werden verallgemeinert, Gerüchte verstärken das Unsicherheitsgefühl – und am Ende entsteht eine Wahrnehmung, die mit der Realität wenig zu tun hat.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Besonders kritisch ist, dass solche „alternativen Fakten“ gezielt aufgegriffen und verstärkt werden, gerne auch in den sogenannten „sozialen Medien“ – unter anderem von rechtsnationalen und rechtsextremen Kräften. Sie nutzen Gerüchte, um Ängste zu schüren, Vertrauen zu untergraben und gesellschaftliche Spaltung zu fördern. Das Gefühl wird dabei über die Fakten gestellt.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Für eine Stadtgesellschaft wie Wermelskirchen ist das gefährlich. Denn wenn Gerüchte die Grundlage von Meinungen werden, verliert die sachliche Auseinandersetzung an Bedeutung.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Deshalb gilt: Gefühle sind ernst zu nehmen – aber sie ersetzen keine Fakten. Wer Verantwortung für das Miteinander übernehmen will, sollte beides klar unterscheiden. Einige im Rat dieser Stadt tun genau das nicht – und berufen sich dabei auch noch auf eine angebliche Mehrheit, die sie gewählt habe. Dieses Argument wird genutzt, um unbelegte Behauptungen aufzuwerten und Kritik abzuwehren. Das ist schamlos und verantwortungslos.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Denn am Ende entscheiden nicht Gerüchte über die Realität unserer Stadt, sondern der bewusste, ehrliche Umgang mit Wahrheit.</p>



<p class="has-small-font-size">Bild: Privat Klaus Ulinski</p>
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		<title>Jahrestag. Er fehlt uns.</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/04/07/jahrestag-er-fehlt-uns/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:47:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer des Forum Wermelskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Todestag]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Horn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen, seit Wolfgang Horn von uns gegangen ist. Und doch ist seine Stimme im Forum Wermelskirchen bis heute spürbar. Wolfgang hatte die klare Vision, ein Forum zu schaffen, das die Belange der Wermelskirchenerinnen und Wermelskirchener ernst nimmt – ein Ort, an dem Politik, Kommunalpolitik sowie sozialpolitische und gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur gewürdigt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/04/07/jahrestag-er-fehlt-uns/">Jahrestag. Er fehlt uns.</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify"><strong>Ein Jahr ist vergangen, seit Wolfgang Horn von uns gegangen ist. Und doch ist seine Stimme im Forum Wermelskirchen bis heute spürbar.</strong></p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wolfgang hatte die klare Vision, ein Forum zu schaffen, das die Belange der Wermelskirchenerinnen und Wermelskirchener ernst nimmt – ein Ort, an dem Politik, Kommunalpolitik sowie sozialpolitische und gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur gewürdigt, sondern auch kritisch hinterfragt werden. Dieses Forum, sein „Kind“, lebt weiter. Es ist gewachsen, es ist lebendig – und es trägt unverkennbar seine Handschrift.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wir als Redakteure vermissen Wolfgang sehr. Immer wieder stellen wir uns bei der Arbeit die Frage: Wie hätte Wolfgang reagiert? Was hätte er gesagt, was geschrieben? Sei es beim Thema Rhombus, beim Umgang miteinander in unserer Stadtgesellschaft, beim Blick auf rechtsradikale Tendenzen in Wermelskirchen, bei der Kommunalwahl und dem spürbaren Ruck nach rechts oder bei dem Eindruck, dass sich manche kommunalpolitische Akteure zu weit, manchmal zu weit von ihren Wählern entfernt haben.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Es sind genau diese Fragen, die uns antreiben. In seinem Sinne werden wir weiter hinschauen, weiter begleiten – würdigend, respektvoll, aber auch kritisch. So, wie Wolfgang es gewollt hätte.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Er fehlt uns. Doch seine Werte bleiben: die Freiheit des Wortes, die Vielfalt der Meinungen und die Überzeugung, dass eine lebendige Gesellschaft genau davon lebt. Für all das hat er gekämpft – und wir werden diesen Weg weitergehen.</p>



<p>Lutz Balschuweit</p>



<p>Lothar Dähn</p>



<p>Marie-Louise Lichtenberg</p>



<p>Horst Rosen</p>



<p>Klaus Ulinski</p>



<p>Joachim Zappe</p>



<p class="has-small-font-size">Bild: Privat</p>
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		<title>Anfrage der SPD zu Wermelskirchener Grundschulen: Wiederholungen in der Schuleingangsphase</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/04/04/anfrage-der-spd-zu-wermelskirchener-grundschulen-wiederholungen-in-der-schuleingangsphase/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 11:33:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SPD-Fraktion hat für die Sitzung des Schulausschusses am 13. Mai 2026 eine Anfrage zur Situation an den Wermelskirchener Grundschulen gestellt. Gefragt wird, wie viele Kinder in den vergangenen Jahren – zuletzt zum Ende des Schuljahres 2024/25 – die Schuleingangsphase wiederholen mussten. Hintergrund ist eine in der Anfrage genannte landesweite Entwicklung in Nordrhein-Westfalen: Demnach wiederholen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die SPD-Fraktion hat für die Sitzung des Schulausschusses am 13. Mai 2026 eine Anfrage zur Situation an den Wermelskirchener Grundschulen gestellt. Gefragt wird, wie viele Kinder in den vergangenen Jahren – zuletzt zum Ende des Schuljahres 2024/25 – die Schuleingangsphase wiederholen mussten.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Hintergrund ist eine in der Anfrage genannte landesweite Entwicklung in Nordrhein-Westfalen: Demnach wiederholen im laufenden Schuljahr 23.924 Kinder in NRW ein Jahr in der Schuleingangsphase, was einem Anteil von 6,5 % entspricht. Die SPD sieht darin nicht nur ein Problem für die betroffenen Kinder, sondern auch für die Schulen selbst, etwa mit Blick auf Lehrerkapazitäten und Raumbedarf.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Aus Sicht der Fraktion ist es wichtig zu klären, ob auch in Wermelskirchen bedenkliche Zahlen vorliegen. Sollte dies der Fall sein, müssten frühzeitig Lösungen gesucht werden – insbesondere vor dem Hintergrund geplanter Änderungen durch die Einführung von ABC-Klassen. *)</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die Anfrage zielt damit auf eine sachliche Bestandsaufnahme der örtlichen Situation. Erst die konkreten Zahlen aus Wermelskirchen werden zeigen, ob und in welchem Umfang kommunaler Handlungsbedarf besteht.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein Vergleich mit der Gesamtlage in Deutschland ist auf Basis der vorliegenden Anfrage noch nicht möglich, da darin nur NRW-Daten genannt werden. Für eine belastbare bundesweite Einordnung wären aktuelle amtliche Vergleichszahlen erforderlich.</p>



<p class="has-text-align-justify has-medium-font-size has-text-align-justify"><em>*) Mit „ABC-Klassen“ sind in der Regel jahrgangs- bzw. lernstandsgemischte Klassen in der Schuleingangsphase gemeint. Dort lernen Kinder im 1., 2. und gegebenenfalls 3. Lernjahr gemeinsam. Ziel ist es, unterschiedliche Lernentwicklungen besser aufzufangen und Kindern, die mehr Zeit brauchen, ein zusätzliches Lernjahr ohne klassische Wiederholung zu ermöglichen. </em></p>



<p class="has-text-align-justify has-medium-font-size has-text-align-justify"><em>Kritiker weisen allerdings darauf hin, dass solche Klassen nur dann sinnvoll funktionieren, wenn ausreichend Lehrkräfte, Förderangebote und Räume vorhanden sind.</em></p>



<div class="wp-block-pdf-viewer-block-standard" style="text-align:left"><div class="uploaded-pdf"><a href="https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/04/Anfrage-Wiederholer-Lerneingangsphase.pdf" data-width data-height></a></div></div>



<p class="has-text-align-justify has-small-font-size has-text-align-justify">Bildnachweis: KI erstellt</p>
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		<title>Ein&#160;Nachmittag im Auswärtigen Amt: Was uns die Ukraine über Mut, Verlust und unsere eigene Verletzlichkeit lehrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 22:15:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Auswärtiges Amt]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag für Forum Wermelskirchen von Klaus Ulinski Ein Nachmittag im Auswärtigen Amt in Berlin kann vieles sein: diplomatisch, protokollarisch, politisch. Dieser Nachmittag aber, an dem ich teilnehmen durfte, war vor allem eines: zutiefst menschlich. Und er wirkt nach. Insgesamt 13 Bürgermeister aus der Ukraine stellten am letzten Dienstag auf Einladung des Auswärtigen Amts in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/03/26/ein-nachmittag-im-auswaertigen-amt-was-uns-die-ukraine-ueber-mut-verlust-und-unsere-eigene-verletzlichkeit-lehrt/">Ein&nbsp;Nachmittag im Auswärtigen Amt: Was uns die Ukraine über Mut, Verlust und unsere eigene Verletzlichkeit lehrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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<p>Ein Beitrag für Forum Wermelskirchen von Klaus Ulinski</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein Nachmittag im Auswärtigen Amt in Berlin kann vieles sein: diplomatisch, protokollarisch, politisch. Dieser Nachmittag aber, an dem ich teilnehmen durfte, war vor allem eines: zutiefst menschlich. Und er wirkt nach.<br><br>Insgesamt 13 Bürgermeister aus der Ukraine stellten am letzten Dienstag auf Einladung des Auswärtigen Amts in Berlin ihre Kommunen vor. Sie berichteten von Städten und Gemeinden, deren Bewohnerzahlen durch Krieg, Flucht, Verschleppung und Tod drastisch geschrumpft sind. Sie erzählten von Orten, in denen früher das Leben pulsierte und in denen heute Lücken geblieben sind – in Straßenzügen, in Familien, in Schulen, in Herzen.<br><br>Was sie schilderten, war kein abstrakter Bericht über einen fernen Krieg. Es war ein Blick in einen Alltag, der unter Bedingungen stattfindet, die wir uns hier in Wermelskirchen kaum vorstellen können: eisige Kälte, dauernde Luftangriffe, russische Drohnen, zerstörte Infrastruktur, Angst in der Nacht und Unsicherheit am Morgen. Und dennoch gehen die Menschen dort ihrem Tageswerk nach. Sie schützen ihre Kinder. Sie bringen sie, so gut es irgend geht, zur Schule. Sie reparieren Leitungen, stellen Notversorgung sicher, organisieren Hilfe, halten Verwaltung, Versorgung und Gemeinschaft am Leben.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Diese Menschen funktionieren nicht nur. Sie trotzen der Verzweiflung mit ungeheurem Mut.<br><br>Später, in einem kleinen georgischen Restaurant, wurde aus den Berichten etwas noch Persönlicheres. Ich saß im Kreis einiger Ukrainerinnen und ukrainischer Bürgermeister. Es wurde gesprochen, gegessen, auch gelacht. Doch der Krieg saß mit am Tisch. Nicht laut. Aber unübersehbar.<br><br>Dann standen junge Frauen auf, erhoben ihr Glas und sprachen einen Toast – in Gedenken an ihre Männer, Brüder und Väter daheim. An jene, die kämpfen. An jene, die gefallen sind. Es waren keine großen, inszenierten Gesten. Gerade deshalb gingen sie so tief. In diesen wenigen Augenblicken lagen Liebe, Verlust, Stolz, Treue und Schmerz dicht beieinander.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Und als Wermelskirchener bekommt man in so einem Moment ein mulmiges Gefühl.<br><br>Denn ich kann sicher über die Telegrafenstraße gehen. Ich kann unbesorgt über die Kölner Straße laufen. Ich stehe morgens auf, stelle ganz selbstverständlich den Toaster oder die Kaffeemaschine an, drücke auf einen Schalter, und der Strom ist da. Das warme Wasser fließt. Die Heizung läuft. Das Licht geht an. Der Alltag trägt uns, weil er verlässlich ist. So verlässlich, dass wir ihn kaum noch bemerken.<br><br>Und genau darin liegt vielleicht unsere Schwäche.</p>



<p class="has-text-align-justify has-x-large-font-size has-text-align-justify">Denn was wäre, wenn diese Verlässlichkeit bricht?</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Was wäre, wenn über Stunden, Tage oder länger kein Strom mehr da ist? Kein Licht. Kein Kühlschrank. Kein Telefon, das geladen werden kann. Kein warmes Wasser. Vielleicht überhaupt kein Wasser mehr aus der Leitung. Was wäre, wenn Tankstellen trotz voller Preistafeln kein Benzin mehr ausgeben können, weil nichts mehr funktioniert? Wenn Aldi, Lidl oder der Bäcker um die Ecke keine Waren verkaufen können, weil Kassen, Kühlungen und Lieferketten ausfallen? Wenn Behörden zwar warnen wollen, aber keine akustischen Sirenen mehr Gefahr melden und digitale Hinweise die Menschen nicht erreichen, weil Netze gestört sind?<br><br>Das klingt für viele noch immer nach Ausnahmezustand, nach düsterem Szenario, nach etwas, das anderswo geschieht. Aber genau das ist die unbequeme Lehre aus den Begegnungen mit unseren ukrainischen Freunden: Das Undenkbare ist nicht undenkbar. Es kann unser Land betreffen. Unsere Region. Unsere Stadt.<br><br>Nicht nur Raketen und Bomben bedrohen ein Gemeinwesen. Auch der Ausfall von Infrastruktur kann eine Gesellschaft in kürzester Zeit an ihre Grenzen bringen. Moderne Städte leben von stillen Selbstverständlichkeiten: Strom, Wasser, Kommunikation, Logistik, medizinische Versorgung, digitale Systeme. Fällt davon mehreres zugleich aus, zeigt sich sehr schnell, wie belastbar eine Gemeinschaft wirklich ist.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Und damit stellt sich eine ernste Frage, die über Technik weit hinausgeht: </p>



<p class="has-text-align-justify has-x-large-font-size has-text-align-justify">Wie resilient sind wir eigentlich in Wermelskirchen?</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Sind wir vorbereitet auf längere Störungen? Haben wir Vorräte, Lichtquellen, Wasserreserven, Medikamente, Batterien, ein Radio, einen Plan? Wissen Familien noch, was zu tun ist, wenn digitale Kommunikation ausfällt? Wissen Nachbarn voneinander, wer Hilfe braucht, wer allein lebt, wer krank ist, wer Unterstützung nicht einfordern kann? Oder verlassen wir uns darauf, dass „schon irgendwer“ zuständig sein wird?<br><br>Resilienz beginnt nicht erst im Katastrophenfall. Sie beginnt vorher. In der Haltung. In der Vorsorge. Im Bewusstsein, dass Sicherheit keine ewige Garantie ist.<br><br>Ein ukrainischer Bürgermeister sagte uns einen Satz, der besonders hängen blieb:</p>



<p class="has-text-align-justify has-x-large-font-size has-text-align-justify">„Unsere eigentliche Stärke in dieser Zeit sind unsere Frauen.“</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify"> Sie übernehmen all die Aufgaben, die ihre Männer nicht mehr übernehmen können, weil sie an der Front sind oder weil sie tot sind. In diesem Satz lag Trauer. Aber auch Anerkennung. Und eine Wahrheit, die größer ist als dieser Krieg: Wenn Systeme wanken, tragen Menschen das Leben weiter. Nicht Institutionen allein. Nicht Gebäude. Nicht Technik. Menschen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Deshalb ist die eigentliche Frage am Ende nicht nur, ob unsere Infrastruktur robust genug wäre. Die eigentliche Frage lautet: <strong>Wie solidarisch wären wir noch, wenn es ernst wird?</strong></p>



<p class="has-text-align-justify has-x-large-font-size has-text-align-justify">Wie solidarisch sind die Dellmänner dann noch?</p>



<p class="has-text-align-justify has-large-font-size has-text-align-justify">Bleiben wir eine Stadtgemeinschaft, wenn Supermarktregale leer bleiben, wenn Treibstoff knapp wird, wenn es kalt wird, dunkel, unbequem und ungewiss? Helfen wir der älteren Nachbarin im dritten Stock, wenn kein Aufzug mehr fährt? Teilen wir Wasser, Lebensmittel, Kerzen, Informationen? Nehmen wir Rücksicht? Bewahren wir Ruhe? Oder kippt das Selbstverständnis einer freundlichen Nachbarschaft in Nervosität, Misstrauen und den schnellen Griff nach dem Eigenen?<br><br>Diese Fragen sind unangenehm. Aber sie sind notwendig.<br><br>Wir hier in Wermelskirchen – nicht nur hier, aber eben auch hier – können viel von unseren ukrainischen Freunden lernen: <strong>Respekt, Achtung, Demut.</strong> Und auch dies: wie man sich schützt, wie man vorbereitet ist, wie man unter Druck menschlich bleibt und wie man überlebt. Nicht in einem heroischen Sinn, sondern im ganz praktischen. Mit Haltung, mit Klugheit, mit Gemeinschaft.</p>



<p class="has-text-align-justify has-large-font-size has-text-align-justify">Es geht nicht darum, Angst zu verbreiten. Angst macht selten handlungsfähig. Aber Sorglosigkeit ist ebenso wenig ein guter Ratgeber. Zwischen Panik und Bequemlichkeit liegt ein vernünftiger, erwachsener Weg: aufmerksam sein, vorsorgen, zusammenhalten.<br><br>Der Nachmittag in Berlin hat genau das gezeigt. Die ukrainischen Bürgermeister baten nicht um Mitleid. Sie zeigten uns Würde. Ihre Mitreisenden zeigten uns Hoffnung. Die jungen Frauen, die ihre Gläser erhoben, zeigten uns, was Erinnerung und Tapferkeit bedeuten. Und wir, die wir aus einer sicheren Stadt kommen, sollten daraus mehr mitnehmen als bloße Betroffenheit.<br><br>Vielleicht sollten wir uns in Wermelskirchen wieder stärker fragen, wie belastbar unser Alltag wirklich ist. Vielleicht sollten wir neu lernen, dass Katastrophenschutz nicht nur Sache von Behörden ist, sondern auch von Bürgern. Vielleicht sollten wir uns bewusster machen, dass die Stärke einer Stadt nicht erst an ihrer Kaufkraft oder ihrer schönen Mitte zu erkennen ist, sondern daran, ob Menschen füreinander einstehen, wenn es dunkel wird.<br><br>Denn in guten Zeiten ist Zusammenhalt leicht. In schlechten zeigt sich, ob er echt ist.<br><br>Die Ukraine führt uns das Tag für Tag vor Augen. Mit Schmerz. Mit Mut. Mit einer Entschlossenheit, die beschämt und beeindruckt. Und vielleicht ist genau das die warnende Botschaft für uns hier: Unser Sicherheitsgefühl ist kostbar – aber es darf uns nicht träge machen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-small-font-size has-text-align-justify">Bild: Privat Klaus Ulinski</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify"></p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify"><br></p>
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		<title>Eine Frage des Anfangs…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Rhombus-Projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>..und was das (nicht nur) für das Rhombus-Gelände bedeutet Ein Meinungsbeitrag von Klaus Ulinski Das Rhombus-Gelände steht für einen Anfang. Nicht nur architektonisch oder städtebaulich. Sondern politisch. Finanziell. Gesellschaftlich. Ein Anfang ist nie nur ein Datum im Kalender oder ein Ratsbeschluss. Er ist eine Haltung. Er entscheidet darüber, “wie” etwas beginnt – und damit oft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size">..und was das (nicht nur) für das Rhombus-Gelände bedeutet</h2>



<p class="has-large-font-size"><strong>Ein Meinungsbeitrag von Klaus Ulinski</strong></p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Das Rhombus-Gelände steht für einen Anfang. Nicht nur architektonisch oder städtebaulich. Sondern politisch. Finanziell. Gesellschaftlich.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein Anfang ist nie nur ein Datum im Kalender oder ein Ratsbeschluss. Er ist eine Haltung. Er entscheidet darüber, “wie” etwas beginnt – und damit oft auch, “wie” es endet.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wir kennen das aus dem Privaten. Ein Anfang entsteht, wenn man ein schwieriges Gespräch nicht länger vermeidet. Wenn man dem komplizierten Nachbarn nicht mit Vorwürfen begegnet, sondern mit der Bereitschaft zuzuhören. Wenn man beim nörgelnden Kind nicht nur das Nörgeln hört, sondern die Unsicherheit dahinter erkennt.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Das sind keine leichten Schritte. Sie geschehen trotz widriger Umstände, trotz eigener Zweifel, trotz Gegenwind. Ein guter Anfang ist häufig ein schwerer Anfang. Aber er schafft Vertrauen.</p>



<p>Und genau hier liegt die entscheidende Frage für Wermelskirchen.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Ein Anfang braucht mehr als Begeisterung</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein Projekt wie das Rhombus ist kein gewöhnliches Vorhaben. Es bindet erhebliche finanzielle Mittel. Es wirkt über Jahre, vielleicht Jahrzehnte auf den städtischen Haushalt. Es beeinflusst Handlungsspielräume – für Schulen, Kitas, Straßen, Vereine, freiwillige Leistungen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein solcher Anfang braucht mehr als Begeisterung. Er braucht Struktur. Er braucht Klarheit. Und vor allem braucht er Transparenz.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein konstruktiver Anfang in der Kommunalpolitik beginnt nicht erst mit dem ersten Bagger. Er beginnt mit einer klaren und nachvollziehbaren Steuerung. Mit regelmäßiger Information über Zeitpläne und deren Einhaltung. Mit einer offenen Darstellung der Kostenentwicklung – nicht nur der geplanten, sondern der tatsächlichen. Mit einer ehrlichen Einschätzung, welche Auswirkungen Abweichungen auf den laufenden und zukünftigen Haushalt haben.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein guter Anfang bedeutet, nicht erst zu reagieren, wenn Zahlen entgleiten, sondern Entwicklungen frühzeitig sichtbar zu machen. Er bedeutet, Plan und Realität systematisch zu vergleichen. Abweichungen zu erklären. Risiken offen zu benennen. Und gegebenenfalls nachzusteuern. Das ist keine Misstrauenskultur. Das ist verantwortungsvolle Steuerung.&nbsp;</p>



<p class="has-x-large-font-size">Die “Holschuld” der Bürgerschaft</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Gerade bei großen Investitionsmaßnahmen – ob städtisch oder bei Vorhaben privater Träger mit besonderem öffentlichen Interesse – entscheidet die Qualität der Begleitung über die Qualität des Ergebnisses. Wenn Fortschritte, Kosten und Zeitabläufe regelmäßig öffentlich dargestellt werden, entsteht etwas, das in der heutigen politischen Lage kostbarer ist als jeder Architekturpreis: Vertrauen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">„Transparenzherstellung“ klingt gut. Aber Transparenz entsteht nicht dadurch, dass man irgendwo PDFs ins Netz stellt und anschließend erklärt, die Bürger hätten nun eine Holschuld.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Transparenz ist keine Schatzsuche.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Bei einem Millionenprojekt wie dem Rhombus ist sie eine klare Bringschuld der politisch Verantwortlichen. Wer entscheidet, muss erklären. Wer investiert, muss offenlegen. Wer Risiken eingeht, muss sie benennen – verständlich, regelmäßig und aktiv.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Der Hinweis auf eine angebliche Holschuld der Bürgerschaft wirkt schnell wie ein Rollenwechsel: Nicht mehr die Politik steht in der Verantwortung, sondern die Bürger sollen sich ihre Informationen zusammensuchen. Das mag formal korrekt sein. Demokratisch überzeugend ist es nicht.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein guter Anfang sieht anders aus: Transparenz nicht als lästige Pflicht nach kritischen Nachfragen, sondern als selbstverständlichen Teil verantwortlicher Politik.<br>Transparenz ist kein Zusatz. Sie ist Teil des Anfangs.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wer möchte, dass Bürgerinnen und Bürger ein solches Projekt mittragen, muss ihnen ermöglichen, nachzuvollziehen, wie ihre Steuergelder eingesetzt werden. Welche Fortschritte erzielt werden. Wo es Abweichungen gibt – und warum. Nicht als Randnotiz, nicht zwischen Tür und Angel, sondern regelmäßig, systematisch und öffentlich zugänglich.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Ohne guten Anfang gibt’s kein gutes Ende</p>



<p>Denn ohne Anfang gibt es kein Ende. Und ohne einen guten Anfang gibt es kein gutes Ende.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein Neuanfang ist dabei nicht zwingend ein Bruch. Manchmal ist es ein Wiederanfang. Eine bewusste Entscheidung, Dinge strukturierter, transparenter und verbindlicher anzugehen als zuvor. Das ist kein Zeichen von Schwäche. Das ist politische Reife.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Das Rhombus-Gelände kann ein städtebaulicher Impuls für Wermelskirchen sein. Aber noch wichtiger ist, dass es ein Impuls für eine neue Kultur der Steuerung und Offenheit wird. Für eine Politik, die nicht nur entscheidet, sondern erklärt. Die nicht nur plant, sondern begleitet. Die nicht nur verwaltet, sondern verantwortet.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Vielleicht ist genau das der eigentliche Anfang, der jetzt zählt. Nicht nur der Beginn eines Bauprojekts. Sondern der Beginn eines verlässlichen, transparenten Umgangs mit großen Entscheidungen in unserer Stadt.</p>



<p>Und genau darin liegt seine Kraft.</p>



<p class="has-small-font-size">Bild: Privat/Klaus Ulinski</p>
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		<title>FREIE WÄHLER: Bauchgefühl und Analyse</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/02/25/frei-waehler-bauchgefuehl-und-analyse/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 19:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Wähler]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft Wermelskirchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meinungsbeitrag von Klaus Ulinski In der aktuellen Debatte um die Pressemitteilung von Zukunft Wermelskirchen (siehe Beitrag: “Sicherheit erfinden”) wird auffallend großzügig mit dem Begriff „Analyse“ umgegangen. Die Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Anja Güntermann, erklärt nun in einer Stellungnahme, man teile „grundsätzlich die von ZUKUNFT erarbeitete Analyse der Lage“. Analyse – Welch ein großes Wort! Doch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/02/25/frei-waehler-bauchgefuehl-und-analyse/">FREIE WÄHLER: Bauchgefühl und Analyse</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Meinungsbeitrag von Klaus Ulinski</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">In der aktuellen Debatte um die Pressemitteilung von Zukunft Wermelskirchen (siehe Beitrag: <a href="https://forumwk.de/2026/02/19/sicherheit-erfinden-statt-sicherheit-machen-zukunft-wermelskirchen-und-das-sicherheitsquartier/?_thumbnail_id=6020" target="_blank" rel="noreferrer noopener">“Sicherheit erfinden”</a>) wird auffallend großzügig mit dem Begriff „Analyse“ umgegangen. Die Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Anja Güntermann, erklärt nun in einer Stellungnahme, man teile „grundsätzlich die von ZUKUNFT erarbeitete Analyse der Lage“. </p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Analyse – Welch ein großes Wort! </p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Doch was hier als Analyse bezeichnet wird, ist bei genauerem Hinsehen vor allem eines: die politische Aufwertung eines Bauchgefühls.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein Bauchgefühl ist ein subjektives Empfinden. Im Kontext der Sicherheit entsteht es aus Eindrücken, Erzählungen, Stimmungen. Es ist persönlich und nicht überprüfbar. Eine Analyse dagegen arbeitet mit offengelegten Daten, klaren Kriterien und nachvollziehbarer Methodik. Sie fragt nach konkreten Delikten, nach Entwicklungen über Jahre, nach räumlichen Schwerpunkten, nach Ursachen und Wirksamkeit möglicher Maßnahmen. Sie trennt strikt zwischen Empfinden und Faktenlage.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Nun, zugegeben: Nicht nur im Trumpismus dieser Zeiten bezieht man sich hierbei das eine oder andere Mal auf „alternative Fakten“. Vielleicht erliegen die Wermelskirchener Anhänger*innen des Bauchgefühls genau diesem Trumpismus?</p>



<p class="has-x-large-font-size">Wer beides vermischt, ersetzt Bewertung durch Behauptung.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Besonders deutlich wird das bei der Forderung&nbsp;von Frau Güntermann&nbsp;nach mehr Videoüberwachung&nbsp;(CCTV&nbsp;= Closed-Circuit Television). Es wird suggeriert, andere Länder hätten „eindrucksvoll bewiesen“, dass sich Sicherheitsprobleme großflächig durch Kameras lösen lassen. Die Forschung zeichnet ein anderes Bild.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die 40-Jahre-Meta-Analyse von Welsh und Farrington kommt zu dem Ergebnis, dass CCTV Kriminalität modest, also gering, aber statistisch signifikant reduzieren kann – vor allem bei Eigentumsdelikten in klar abgegrenzten Bereichen wie Parkplätzen. Von einer generellen Lösung für Innenstädte ist keine Rede.</p>



<p class="has-medium-font-size">Quelle: Welsh, B.C. &amp; Farrington, D.P. (2019).<em>CCTV Surveillance for Crime Prevention: 40-Year Systematic Review &amp; Meta-Analysis</em>. U.S. Department of Justice.</p>



<p>Die Campbell Collaboration bestätigt: Reduktionen bei bestimmten Eigentumsdelikten, kein signifikanter Effekt auf Gewaltkriminalität.</p>



<p class="has-medium-font-size">Quelle: Welsh, B.C. &amp; Farrington, D.P. (2009, aktualisiert 2018).<em>Effects of Closed-Circuit Television Surveillance on Crime</em>. Campbell Systematic Reviews.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Auch das College of Policing kommt im Crime Reduction Toolkit zu einem nüchternen Befund: Im Schnitt rund 13% weniger Straftaten an überwachten Orten – mit deutlich besseren Effekten nur in Kombination mit weiteren Maßnahmen wie Beleuchtung oder Personal.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die wissenschaftliche Aussage ist klar: Videoüberwachung kann unter bestimmten Bedingungen wirken, sie ist aber kein Allheilmittel und kein Ersatz für strukturierte Sicherheitsarbeit.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wer dennoch aus einem diffusen Unsicherheitsgefühl weitreichende politische Forderungen ableitet und dabei den Eindruck erweckt, die Evidenz sei eindeutig, betreibt keine Analyse, sondern Stimmungspolitik. Und das mit dem Handwerk der Populisten. Sicherheitspolitik auf Basis von Bauchgefühl mag schnell Schlagzeilen produzieren. Nachhaltige Lösungen entstehen nur dort, wo Empfinden und Fakten sauber getrennt und Entscheidungen auf überprüfbare Erkenntnisse gestützt werden.</p>



<p class="has-small-font-size">Foto: Privat/ Klaus Ulinski</p>
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		<title>Sicherheit erfinden statt Sicherheit machen: „Zukunft Wermelskirchen“ und das „Sicherheitsquartier“</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/02/19/sicherheit-erfinden-statt-sicherheit-machen-zukunft-wermelskirchen-und-das-sicherheitsquartier/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 19:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meinungsbeitrag von Klaus Ulinski Über Sicherheit darf man diskutieren. Über Strukturen auch. Was man in einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik jedoch nicht tun sollte, ist ein Sicherheitsproblem zu suggerieren, das nachweislich nicht existiert. Zukunft Wermelskirchen tut&#160;dies&#160;mit seiner jüngst veröffentlichen Pressemitteilung. Nun gut. „Zukunft Wermelskirchen“ formuliert Bauchgefühle, wir präsentieren dagegen Fakten,&#160;die eine ganz andere Sprache sprechen: Die Kreispolizei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Meinungsbeitrag von Klaus Ulinski</strong></p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Über Sicherheit darf man diskutieren. Über Strukturen auch. Was man in einer verantwortungsvollen Kommunalpolitik jedoch nicht tun sollte, ist ein Sicherheitsproblem zu suggerieren, das nachweislich nicht existiert. Zukunft Wermelskirchen tut&nbsp;dies&nbsp;mit seiner jüngst veröffentlichen Pressemitteilung.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Nun gut. „Zukunft Wermelskirchen“ formuliert Bauchgefühle, wir präsentieren dagegen Fakten,&nbsp;die eine ganz andere Sprache sprechen:</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die Kreispolizei stellt ausdrücklich fest, dass in Wermelskirchen&nbsp;<em>keine kritische Kriminalitätslage&nbsp;</em>vorliegt. Die Zahlen lassen daran keinen Zweifel. Im Jahr 2024 wurden 1.447 Straftaten registriert. Einige Jahre zuvor waren es 1.609, davor 1.354. Das sind normale Schwankungen über die Jahre hinweg, kein Anstieg, kein Trend, keine Zuspitzung. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote deutlich gestiegen und liegt inzwischen bei über 62 Prozent. Auch im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis ist die Entwicklung stabil bis rückläufig: 13.597 Straftaten im Jahr 2024 nach 13.670 im Jahr zuvor. Der Kreis gehört weiterhin zu den sichersten Regionen in Nordrhein-Westfalen, und Wermelskirchen zählt innerhalb des Kreises zu den sicheren Kommunen.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Realitätsfremder Populismus</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Trotz dieser klaren Faktenlage wird nun politisch ein „Sicherheitsquartier“ ins Spiel gebracht – begründet mit einem diffusen Wunsch nach mehr Präsenz. Genau an diesem Punkt wird aus Sachpolitik Stimmungspolitik. Denn wenn Behörden Entwarnung geben, aber politisch Handlungsdruck erzeugt wird, dann basiert der Vorschlag nicht auf Realität, sondern auf einem erzeugten Gefühl. Populismus pur. Nichts anderes.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Hier zeigt sich ein bekanntes Muster: Zuerst wird Unsicherheit beschrieben, dann wird eine neue Ordnungseinheit vorgeschlagen. Heute heißt sie Sicherheitsquartier, morgen kommunaler Ordnungsdienst mit erweiterten Befugnissen,der „<strong>damit über die bestehende Ordnungspartnerschaft mit der Polizei“ </strong>hinausgeht.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Diesen Satz muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.&nbsp;Der Schritt von der bestehenden Ordnungspartnerschaft mit der Polizei hin zu einer kommunalen Eingreiftruppe ist dann kein großer mehr.&nbsp;Ungute Erinnerungen an braune Uniformen werden hier wach.&nbsp;Und erfahrungsgemäß dauert es anschließend nicht lange, bis Forderungen nach permanenter Videoüberwachung folgen – weil man das zuvor rhetorisch konstruierte Problem ja konsequent „lösen“ muss.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Das ist keine Unterstellung, sondern politische Erfahrung. Erst wird die Lage dramatisiert, dann werden Maßnahmen normalisiert, die ohne diese Dramatisierung niemals mehrheitsfähig wären. Am Ende steht ein wachsender Sicherheitsapparat ohne reale Gefahrenlage. Genau so entsteht kommunaler Sicherheitspopulismus: Nicht aus steigender Kriminalität, sondern aus politisch verstärkter Unsicherheit.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wer unter stabiler und niedriger Kriminalitätslage zusätzliche Sicherheitsstrukturen fordert, betreibt keine Prävention, sondern symbolische Ordnungspolitik. Und wer dabei unterschwellig den Eindruck erweckt, unsere Stadt entwickle sich in eine gefährliche Richtung, handelt unverantwortlich gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, die hier nachweislich sicher leben.</p>



<p>Die Realität lautet: Wermelskirchen ist sicher.</p>



<p>Die Botschaft der Pressemitteilung lautet: Wermelskirchen ist unsicher.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<p class="has-large-font-size">Quellen:</p>



<p class="has-medium-font-size">Stadt Wermelskirchen – Bürgerabend Sicherheit / Polizeiliche Lageeinschätzung 2025:</p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://www.wermelskirchen.de/aktuelles-rathaus/newsroom/pressemitteilungen/pressearchiv-2025/buergerabend-sicherheit-keine-kritische-kriminalitaetslage-in-wermelskirchen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.wermelskirchen.de/aktuelles-rathaus/newsroom/pressemitteilungen/pressearchiv-2025/buergerabend-sicherheit-keine-kritische-kriminalitaetslage-in-wermelskirchen</a></p>



<p class="has-medium-font-size">Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis – Kriminalitätsentwicklung 2024:</p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/kriminalitaetsentwicklung-2024" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/kriminalitaetsentwicklung-2024</a></p>



<p class="has-medium-font-size">Pressemappe Polizeiliche Kriminalstatistik Rhein-Berg 2024:</p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://in-gl.de/wp-content/uploads/2025/03/pressemappe_pks_2024.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://in-gl.de/wp-content/uploads/2025/03/pressemappe_pks_2024.pdf</a></p>



<p class="has-medium-font-size">Radio Berg – Einordnung Sicherheit Wermelskirchen:</p>



<p class="has-medium-font-size"><a href="https://www.radioberg.de/artikel/wermelskirchen-buergerabend-zum-thema-sicherheit-kommt-2149953.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.radioberg.de/artikel/wermelskirchen-buergerabend-zum-thema-sicherheit-kommt-2149953.html</a></p>



<p class="has-small-font-size">Foto: Klaus Ulinski</p>
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		<title>Schweigen ist keine Nachlässigkeit – Schweigen ist Arroganz</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/02/13/schweigen-ist-keine-nachlaessigkeit-schweigen-ist-arroganz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 18:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Politikverdrossenheit entsteht nicht durch „die da oben“ im Abstrakten. Sie entsteht ganz konkret. Hier. Vor Ort. Durch Ignoranz. Durch Arroganz. Durch Schweigen. Nicht, weil Bürger zu laut wären. Sondern weil sie überhaupt nicht mehr gehört werden. Eine E‑Mail. Sechs Wochen. Keine Antwort. Mein Freund Klaus Reuter schreibt am 12. Dezember 2025 eine sachliche, höfliche, gut [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Politikverdrossenheit entsteht nicht durch „die da oben“ im Abstrakten. Sie entsteht ganz konkret. Hier. Vor Ort. Durch Ignoranz. Durch Arroganz. Durch Schweigen. Nicht, weil Bürger zu laut wären. Sondern weil sie überhaupt nicht mehr gehört werden.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Eine E‑Mail. Sechs Wochen. Keine Antwort.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Mein Freund Klaus Reuter schreibt am 12. Dezember 2025 eine sachliche, höfliche, gut begründete Mail an den Bürgermeister. Thema: die geplante Entfernung einer seit Jahrzehnten genutzten Überquerungshilfe im Bereich Eifgen – ein sicherheitsrelevantes Thema, das Jugendliche, Sportler, Eltern und Schulkinder betrifft.</p>



<p>Er stellt Fragen. Er macht Vorschläge. Er bittet um Rückmeldung.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die Antwort kommt <strong>nicht</strong>. Nicht am nächsten Tag. Nicht in der nächsten Woche. Nicht nach zwei Wochen. Erst über einen Monat später, am 18. Januar 2026 – und auch nur, nachdem persönlich nachgehakt wird. Der zentrale Satz der Antwort lautet:</p>



<p><em>„Die Beantwortung Ihrer Mail war mir offensichtlich untergegangen.“</em></p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Nun ja. Das passiert. Und das ist uns allen schon einmal passiert. Jedoch,&nbsp; hier geht es nicht um einen Termin. Nicht um eine Lappalie. Sondern um öffentliche Sicherheit – und um das Recht von Bürgern, Antworten zu bekommen.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Antworten ohne Haltung</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ja, der Bürgermeister liefert nachträglich eine technische Erklärung. Aber was fehlt, ist das Entscheidende: Respekt. Dialog. Das Eingeständnis, dass Bürger ein Recht auf frühzeitige Information haben – nicht erst, wenn etwas schon entschieden ist. Zurück bleibt der Eindruck: Man antwortet, weil man muss. Nicht, weil man will.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Rhombus: Mehrheit ersetzt keine Haltung</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Beim Rhombus-Projekt dasselbe Muster. Der Rat beschließt. Mit Mehrheit. Mit fünf Gegenstimmen und einer Enthaltung. Formal korrekt. Politisch bequem. Doch parallel flattern Grundsteuerbescheide ins Haus – <strong>Steigerungen von über 25 %</strong>. Gleichzeitig steigen die Projektkosten Rhombus ebenfalls um rund <strong>25 %</strong>. Bürger stellen Fragen. Begründete Fragen. Keine polemischen. Keine populistischen. Und wieder: <strong>Keine Antworten.</strong> Außer – und das sei hier erwähnt – von einigen wenigen engagierten Kommunalpolitikern, die jedoch nicht einer Mehrheitspartei im Rat angehören.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Die Einladung, die ignoriert wurde</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Besonders entlarvend wird es bei einer höflich formulierten Einladung des Forums zu einer Fragestunde. Fragen von Bürgern zum Rhombus-Projekt. Fragen zu den Kostensteigerungen. Berechtigte Fragen. Fragen, auf die es bis zu diesem Zeitpunkt keine Antworten gab.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Eine Einladung geht an den Bürgermeister. Und an die CDU, die in Wermelskirchen die Mehrheit im Stadtrat stellt. Darf man darauf eine Antwort erwarten? Keinen Applaus. Keine Zustimmung. Nur ein „Danke für die Einladung“, eine Zu- oder zumindest eine Absage.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die höflich formulierte Einladung ging auch an die Partei mit einem „C“ im Namen. Dieses „C“ steht für christlich – für Respekt, Anstand und die Achtung des Gegenübers. Und auch das Konservative, auf das man sich beruft, war stets verbunden mit Haltung, Verantwortung und guten Manieren. Mit Kinderstube sozusagen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Politische Differenzen, liebe Wermelskirchener Christdemokraten, sind legitim. Schweigen jedoch wirkt nicht souverän – sondern respektlos. Wer Mehrheiten beansprucht, sollte auch Größe zeigen. Und wer das „C“ trägt, sollte es leben.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Nun, aus den Reihen der CDU-Mehrheitspartei kam: <strong>Nichts.</strong> Keine Reaktion. Kein Dank für die Einladung. Kein Bedauern. Kein Wort. Rein Nichts. Das ist nicht Überlastung. Das ist Unhöflichkeit. Und ja: Das ist Arroganz. Denn wer Einladungen ignoriert, signalisiert: <em>Ihr seid es nicht wert, dass wir reagieren.</em></p>



<p class="has-x-large-font-size">Autorität statt Anstand</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ein Bürgermeister, der im Ratssaal Bürger mit autoritärer Stimme zurechtweist, wenn sie Fotos machen wollen. Eine Mehrheitspartei, die schweigt, statt zu erklären. Eine politische Kultur, die sich hinter Geschäftsordnungen und Mehrheiten versteckt. Das alles sendet eine klare Botschaft: Mitmachen ist unerwünscht. Fragen stören. Transparenz ist lästig.</p>



<p class="has-x-large-font-size">Der Preis des Schweigens</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Wer glaubt, das sei harmlos, irrt. Denn genau hier entsteht der Nährboden für Politikverdrossenheit. Für Zynismus. Für das Abwenden von demokratischen Prozessen. Und genau dort setzen Extremisten an. Rechtsnationaler Autoritarismus lebt davon, dass Menschen sagen: „Die da oben hören sowieso nicht zu.“</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Natürlich sind Bürgermeister und Kommunalpolitiker nicht allein verantwortlich für diese Entwicklung. Aber sie tragen Mitverantwortung.</p>



<p>Und wer sie ignoriert, wird ihr nicht gerecht.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Bürger sind keine „dummen Jungs“ und Bürgerinnen schon aus biologischen Gründen nicht. Bürger und Bürgerinnen sind keine Querulanten. Sie sind Bürger dieser Stadt. Sie fragen höflich. Sie laden ein. Sie erwarten Antworten. Als engagierte Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen. Als Menschen, die anderen helfen, die ihre Mitmenschen ernst nehmen, die Respekt zollen. Als Bürger Wermelskirchens, die diese Stadt erhalten wollen. Und das nicht nur mit ihren Steuergeldern.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Und wenn Schweigen zur Regel wird, dann bleibt am Ende nur noch eines: Erinnerung. Denn Demokratie heißt nicht nur entscheiden. Demokratie heißt antworten.</p>



<p>Und in Wermelskirchen wird nicht vergessen, wer das verweigert.</p>



<p class="has-small-font-size">Foto: Klaus Ulinski</p>
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		<title>Rhombus im Stadtrat: Große Worte, große Summen – und erstaunlich wenig grundsätzlicher Widerspruch</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/02/12/rhombus-im-stadtrat-grosse-worte-grosse-summen-und-erstaunlich-wenig-grundsaetzlicher-widerspruch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 19:21:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Rhombus-Projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ratssitzung vom 9. Februar 2026 hat eine klare politische Botschaft gesendet: Das Rhombus-Projekt wird kommen. Die Zustimmung im Stadtrat war breit, nahezu geschlossen, parteiübergreifend. Wer jedoch die Redebeiträge sorgfältig liest, erkennt, dass hinter der Einigkeit durchaus Nervosität spürbar ist – allerdings ohne dass daraus echte Opposition erwächst. Henning Rehse von den Freien Wählern bezeichnete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die Ratssitzung vom 9. Februar 2026 hat eine klare politische Botschaft gesendet: Das Rhombus-Projekt wird kommen. Die Zustimmung im Stadtrat war breit, nahezu geschlossen, parteiübergreifend. Wer jedoch die Redebeiträge sorgfältig liest, erkennt, dass hinter der Einigkeit durchaus Nervosität spürbar ist – allerdings ohne dass daraus echte Opposition erwächst.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Henning Rehse von den Freien Wählern bezeichnete Rhombus als ein Projekt, „wie es die Stadt noch nie gesehen hat und auch auf Jahrzehnte nicht mehr sehen wird“ . Er sprach von einem „Mega-Projekt“ und traf damit ungewollt auch den finanzpolitischen Kern. Denn es geht nicht nur um eine städtebauliche Entwicklung, sondern um eine Investition in einer Größenordnung, die den städtischen Haushalt über viele Jahre prägen wird.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Rehse rechnete nüchtern vor, dass eine Million Euro kreditfinanzierter Investitionen den Haushalt jährlich mit rund 50.000 Euro für Zins und Tilgung belaste. Diese Zahl ist keine politische Zuspitzung, sondern schlichte kommunale Realität. Bei einem städtischen Eigenanteil von rund 37 Millionen Euro wird deutlich, dass es sich hier nicht um eine kurzfristige Entscheidung handelt, sondern um eine langfristige finanzielle Bindung. Trotzdem mündete auch diese Rede in ein klares Ja.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Am deutlichsten formulierte Andreas Müßener von Zukunft Wermelskirchen seine Vorbehalte. Er nannte sein heutiges „Ja“ selbst „vermutlich das kritischste von allen“und sprach ausdrücklich davon, dass sein Ja „gleichzeitig den Beginn einer Reform-Offensive einläuten“ solle. Müßener forderte mehr Bürgerbeteiligung, mehr Transparenz und eine deutlichere Kennzeichnung von Haushaltsrisiken bei künftigen Großprojekten. Allein diese Forderungen legen nahe, dass er genau diese Punkte bislang als unzureichend empfindet. Doch auch hier blieb die Kritik strukturell und verfahrensbezogen. Am Projekt selbst rüttelte auch er nicht.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die übrigen Fraktionen argumentierten stark mit dem Bild der historischen Chance. Heike Krause von Bündnis 90/Die Grünen sprach von einer „wegweisenden Entscheidung für die Zukunft der Stadt“ . Jochen Bilstein von der SPD räumte zwar ein, dass die Kosten hoch seien und eine Herausforderung darstellten, erklärte aber zugleich, der Mehrwert sei „größer als die finanziellen Risiken“ . Mike Galow von der Linken betonte ebenfalls die finanziellen Risiken, nannte sie aber eine letzte Gelegenheit, das Gelände zu entwickeln, und stellte klar, dass seine Fraktion zustimmen werde. Oliver Platt vom Bürgerforum sprach von einer „Investition in die kommenden Generationen“ und warnte vor dem „Stillstand“ als Alternative.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Auffällig ist, dass die finanzielle Dimension zwar von mehreren Rednern angesprochen, aber selten konkret durchdekliniert wurde. Es wird von „schwierigen Jahren“ gesprochen, von „Herausforderungen“ und von „Haushaltsrisiken“. Doch konkrete Szenarien – etwa mögliche Steuererhöhungen, Einschnitte bei freiwilligen Leistungen oder die Gefahr eines Haushaltssicherungskonzeptes – werden kaum offen ausgesprochen. Die politische Debatte bleibt an dieser Stelle bemerkenswert abstrakt.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass ausgerechnet die CDU, die geschlossen für das Projekt gestimmt hat, dem Forum Wermelskirchen keinen Redebeitrag zur Verfügung gestellt hat. Während andere Fraktionen ihre Argumente offen darlegen, Einwände formulieren oder zumindest finanzielle Vorsicht betonen, bleibt die größte Fraktion in der öffentlichen Debattenaufarbeitung auffallend stumm. Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung wäre Transparenz auch gegenüber kritischen Bürgerinnen und Bürgern ein starkes Signal gewesen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Am Ende entsteht der Eindruck eines politischen Konsenses, der weniger aus einem offenen Ringen um Alternativen hervorgegangen ist, sondern aus der gemeinsamen Überzeugung, dass man diese Chance jetzt nutzen müsse – koste es, was es wolle. Das mag städtebaulich mutig sein. Finanzpolitisch bedeutet es jedoch eine langfristige Verpflichtung, deren Tragweite erst in den kommenden Haushaltsberatungen vollständig sichtbar werden dürfte.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die zentrale Frage lautet deshalb nicht mehr, ob das Rhombus-Projekt realisiert wird. Die Entscheidung ist gefallen. Entscheidend wird sein, wie belastbar der städtische Haushalt tatsächlich ist und wie offen künftig über die finanziellen Folgen gesprochen wird. Große Projekte brauchen große Worte. Sie brauchen aber vor allem eine große Ehrlichkeit im Umgang mit ihren Risiken.</p>



<p class="has-small-font-size">Foto: Lothar Dähn</p>
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		<title>Die Kälte ist nicht vorbei – Gedanken vor dem 27. Januar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Klaus Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 16:10:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich sitze im ICE, irgendwo zwischen Wermelskirchen und Berlin, Januar 2026. Die Fahrt ist ruhig, fast komfortabel. Deutschland zieht an mir vorbei, Felder, Ortschaften, Industrie – und darüber eine kalte Januarsonne, gedämpft durch dünne Wolken. Man sieht sie kaum, man ahnt sie eher. Sie strahlt keine Wärme aus, eher Distanz. Kälte. Diese Kälte begleitet meine [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ich sitze im ICE, irgendwo zwischen Wermelskirchen und Berlin, Januar 2026.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die Fahrt ist ruhig, fast komfortabel. Deutschland zieht an mir vorbei, Felder, Ortschaften, Industrie – und darüber eine kalte Januarsonne, gedämpft durch dünne Wolken. Man sieht sie kaum, man ahnt sie eher. Sie strahlt keine Wärme aus, eher Distanz. Kälte.</p>



<p>Diese Kälte begleitet meine Gedanken.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">In wenigen Tagen jährt sich der 27. Januar zum 81. Ma<strong>l</strong> – der Tag, an dem Auschwitz-Birkenau befreit wurde. Der Tag, an dem der organisierte, industrielle Wahnsinn ein Ende finden sollte. Ein Wahnsinn, der auf Entmenschlichung, auf Ideologien vom „Volk“, auf Ausgrenzung und Gewalt beruhte.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Und während der Zug mit 250 km/h durch ein freies, demokratisches Land fährt, frage ich mich:</p>



<p>Ist diese Kälte wirklich Vergangenheit? Oder kehrt sie zurück – langsam, schleichend, manchmal laut, manchmal erschreckend normal?</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ich denke an den 9. Mai 2025 in Wermelskirchen. Und was mir eine gute Freundin anschließend berichtete:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Ich war in den Bürgerhäusern, früh dort. Zunächst saßen nur wenige Menschen im Saal, verloren verteilt. Dann füllte sich der Raum. Immer mehr Besucher, viele davon einschlägig erkennbar: junge Männer, Glatzen, klare Codes, Tattoos, Auftreten. Am Ende etwa 70 Personen. Kein Zufallspublikum. Ein Milieu.“</p>
</blockquote>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Der AfD-Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich wurde mit stehendem Beifall empfangen, berichtet sie. Ein Mann, der sich einst selbst als das <em>„freundliche Gesicht des Nationalsozialismus“</em> bezeichnete. Diese Worte hallen bis heute nach. Weiter erzählt sie:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">“Was ich an diesem Abend hörte, war keine zufällige Provokation. Es war Ideologie. </p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Es wurde von einer angeblichen <em>„Migrantenflut“</em> gesprochen, von <em>„Messerstecherkultur“</em>, von täglich stattfindenden <em>„Massenvergewaltigungen“</em>. Zahlen wurden in den Raum gestellt – Milliardenkosten, Bedrohungsszenarien – ohne Belege, aber mit Wirkung. </p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Deutschland sei kein Rechtsstaat mehr. Es gebe eine gezielte <em>„Umvolkung“</em>, einen <em>„Volksaustausch“</em>. Das <em>„deutsche Volk“</em> sei durch Abstammung definiert, durch einen „Stamm“. Multikulturalität sei mit Demokratie unvereinbar. Man wolle zurück in eine Zeit um 1960. Kein Vielvölkerstaat. Keine Vielfalt. </p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Und dann diese Sätze, die sich festsetzen: Man habe <em>„nur einen Schuss“</em>, und der müsse sitzen. Man müsse <em>„radikal bis an die Wurzel“</em> vorgehen. Auf den Zuruf <em>„notfalls mit der Kettensäge“</em> folgte kein Widerspruch – sondern Zustimmung.“</p>
</blockquote>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Das alles geschah hier, in Wermelskirchen. Nicht in Geschichtsbüchern. Nicht in fernen Zeiten. Es geschah in unseren Bürgerhäusern, am 9. Mai 2025</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Weiter erzählt sie: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">„Was mich an diesem Abend besonders erschüttert hat, war nicht nur die Wortwahl, sondern die Selbstverständlichkeit, mit der sie vorgetragen wurde. Die Vertrautheit im Raum. Das „per du“. Die Strategie: Netzwerke aufbauen, Normalität herstellen, den Nachbarn freundlich erscheinen lassen, Strukturen schaffen – für später.“</p>
</blockquote>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ich schaue aus dem Zugfenster. Die schöne flache Landschaft fliegt an mir vorbei. Die Felder sind mit frostigem Raureif überzogen. Kälte breitet sich in mir aus.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Ich denke dabei an die Worte von Karin Prien, Bundesbildungsministerin, die in der “<a href="https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/grund-zur-sorge-und-grund-fuer-hoffnung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jüdischen Allgemeinen</a>” von einem <em>„Grund zur Sorge und einem Grund für Hoffnung“</em> spricht.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Grund zur Sorge, weil Antisemitismus, völkisches Denken und autoritäre Fantasien wieder sagbar werden. Weil Jüdinnen und Juden sich in Deutschland wieder unsicher fühlen.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Aber auch Grund zur Hoffnung – wenn wir hinschauen, widersprechen, erinnern, Verantwortung übernehmen.</p>



<p>Der 27. Januar ist kein Ritual. Er ist kein historischer Pflichttermin.</p>



<p><strong>Er ist eine Warnung.</strong></p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Die Verbrechen, die 1945 sichtbar wurden, begannen nicht mit Lagern und Gaskammern. Sie begannen mit Sprache. Mit Abwertung. Mit der Idee eines „reinen Volkes“. Mit der Einteilung in „wir“ und „die anderen“.</p>



<p class="has-text-align-justify has-text-align-justify">Während mein ICE Berlin erreicht hat sehe ich aus dem Zugfenster den Reichstag. Und mir wird klar: Erinnerung allein reicht nicht. Haltung ist gefragt.</p>



<p>Hier. Heute. Auch – und gerade – in Wermelskirchen.</p>



<p>Die Kälte von damals soll nie wieder Macht gewinnen. Dafür sind wir alle verantwortlich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2722-scaled.jpeg-1024x683.jpg" alt class="wp-image-5208" srcset="https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2722-scaled.jpeg-1024x683.jpg 1024w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2722-scaled.jpeg-300x200.jpg 300w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2722-scaled.jpeg-768x512.jpg 768w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/01/IMG_2722-scaled.jpeg.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></figure>



<p class="has-small-font-size">Bilder: Privat Klaus Ulinski</p>
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