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	<title>Autoren, Autor bei Forum Wermelskirchen</title>
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	<title>Autoren, Autor bei Forum Wermelskirchen</title>
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	<item>
		<title>Kulturverein Wermelskirchen startet mit besonderem Thema in den Theaterherbst 2026</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/09/02/kulturverein-wermelskirchen-startet-mit-besonderem-thema-in-den-theaterherbst-2026/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 16:06:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ankündigungen/Termine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlicht von Dr. Jürgen Kussi Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie sichert Theaterprogramm – Auftakt mit „Tod eines Einzelhändlers“ und anschließender Podiumsdiskussion Dank der Unterstützung durch die&#160;Deutsche Postcode Lotterie&#160;ist die Finanzierung der Theateraufführungen des Kulturvereins Wermelskirchen im&#160;2. Halbjahr 2026&#160;gesichert. Damit kann der Kulturverein seinem Publikum auch weiterhin ein abwechslungsreiches und hochwertiges Theaterprogramm zu fairen Eintrittspreisen anbieten. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/09/02/kulturverein-wermelskirchen-startet-mit-besonderem-thema-in-den-theaterherbst-2026/">Kulturverein Wermelskirchen startet mit besonderem Thema in den Theaterherbst 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Veröffentlicht von Dr. Jürgen Kussi</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie sichert Theaterprogramm – Auftakt mit „Tod eines Einzelhändlers“ und anschließender Podiumsdiskussion</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Dank der Unterstützung durch die&nbsp;<strong>Deutsche Postcode Lotterie</strong>&nbsp;ist die Finanzierung der Theateraufführungen des Kulturvereins Wermelskirchen im&nbsp;<strong>2. Halbjahr 2026</strong>&nbsp;gesichert. Damit kann der Kulturverein seinem Publikum auch weiterhin ein abwechslungsreiches und hochwertiges Theaterprogramm zu fairen Eintrittspreisen anbieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Auftakt mit „Tod eines Einzelhändlers“</strong></h3>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Am&nbsp;<strong>10. September 2026</strong>&nbsp;startet der Kulturverein mit&nbsp;<strong>„Tod eines Einzelhändlers“</strong>&nbsp;des artENSEMBLE Theaters Bochum in den Theaterherbst. Der Theaterabend greift ein Thema auf, das auch Wermelskirchen unmittelbar betrifft: den Wandel des Einzelhandels und die Zukunft unserer Innenstädte.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Landauf, landab ist vom Sterben des Einzelhandels und vom Aussterben der Innenstädte die Rede. Immer mehr Einkäufe werden online getätigt und über den Versand abgewickelt. Stationäre Einzelhändler drohen aus der Zeit zu fallen – ähnlich wie Willy Loman in Arthur Millers berühmtem „Tod eines Handlungsreisenden“. Dieses Schlüsselstück des 20. Jahrhunderts dient dem Ensemble als dramatische Folie für eine Untersuchung der Gegenwart.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Was steckt hinter dem Sterben des Einzelhandels? Ist es unabwendbar? Und was bedeutet dieser Wandel für die Menschen, die davon betroffen sind?</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">„Tod eines Einzelhändlers“ ist ein schillernder Theaterabend, bei dem sich ein Einzelhändler als symbolischer Wanderer assoziativ durch eine Gegenwart bewegt, in der er keinen Platz mehr zu finden scheint. Zugleich stellt der Abend die Frage, wohin sich unsere Städte in Zukunft entwickeln werden und wie wir diese Entwicklung gestalten wollen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Podiumsdiskussion zur Zukunft der Innenstadt</strong></h3>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Im Anschluss an die Vorstellung wird im Rahmen einer&nbsp;<strong>Podiumsdiskussion über die Zukunft des Einzelhandels und der Innenstadt in Wermelskirchen</strong>&nbsp;diskutiert.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><strong>Frau Van Wahden und Herr Michels</strong>&nbsp;als Vertreter des Einzelhandels stellen sich gemeinsam mit&nbsp;<strong>Herrn Frowein vom WiW</strong>&nbsp;und einem Vertreter der&nbsp;<strong>Stadt Wermelskirchen</strong>&nbsp;den Fragen des Publikums. Moderiert wird die Diskussion von&nbsp;<strong>Dr. Jürgen Kussi</strong>.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Damit wird aus dem Theaterabend zugleich ein Forum für eine aktuelle Diskussion über die Entwicklung unserer Stadt. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich mit seinen Fragen und Gedanken an der Diskussion zu beteiligen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zu Gast bei der Kulturgemeinde Wermelskirchen</strong></h3>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Bereits am&nbsp;<strong>13. September 2026</strong>&nbsp;beteiligt sich der Kulturverein an der Veranstaltung&nbsp;<strong>„Vielfalt der Kultur“</strong>&nbsp;der Kulturgemeinde Wermelskirchen e.V. im&nbsp;<strong>Haus Eifgen</strong>.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Um&nbsp;<strong>14:15 Uhr</strong>&nbsp;präsentiert der Kulturverein&nbsp;<strong>„Der kleine Prinz“</strong>&nbsp;von Antoine de Saint-Exupéry in einer musikalischen Interpretation mit&nbsp;<strong>Hajo Mans und Nicole Schillings</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vier Theaterabende im zweiten Halbjahr</strong></h3>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nach dem Auftakt im September folgen drei weitere ganz unterschiedliche Produktionen:</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><strong>08.10.2026: „Der Enkeltrick“ – Theater am Ehrenbreitstein, Koblenz</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ein Enkeltrick gerät außer Kontrolle, als Manfred seine Großmutter besucht und auf unerwarteten Widerstand stößt. Die resolute Veronica verfolgt eigene Pläne. Die schwarze Komödie verbindet Humor, Spannung und absurde Wendungen und erzählt von Familie, Vertrauen – und einer überraschend wehrhaften Generation 70+.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>05.11.2026: „Schiller-Abend“ – Bühne Cipolla, Bremen</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Schillers berühmte Balladen werden in einer mitreißenden Inszenierung neu entdeckt. Mit Schauspiel, Livemusik und Puppenspiel bringen Sebastian Kautz und Gero John die kraftvollen Texte auf die Bühne. Fern von Klischees entsteht ein lebendiger, moderner Zugang zu Schillers Dichtkunst – intensiv, überraschend und hochaktuell.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>17.12.2026: „Eine Weihnachtsgeschichte“ – Hajo Mans &amp; Nicole Schillings, Wesel</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Hajo Mans präsentiert Charles Dickens’ Klassiker „Eine Weihnachtsgeschichte – Die Geister, die ich rief“ als stimmungsvolle musikalische Lesung. Gemeinsam mit der Musikerin Nicole Schillings (Flöte/Handpan) gestaltet er einen eindrucksvollen Abend, der Ebenezer Scrooges Wandel besinnlich und atmosphärisch in Szene setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Karten und Informationen</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Karten zum Preis von 20 € sind für alle Veranstaltungen telefonisch, per SMS oder WhatsApp unter&nbsp;<strong>0152 08086028</strong>, per E‑Mail an&nbsp;<strong><a href="mailto:info@kulturverein-wermelskirchen.de" target="_blank" rel="noopener">info@kulturverein-wermelskirchen.de</a></strong>&nbsp;sowie online unter&nbsp;<strong><a href="http://www.kulturverein-wermelskirchen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.kulturverein-wermelskirchen.de</a></strong>&nbsp;erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4cd.png" alt="📍" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;<strong>Ort:</strong>&nbsp;Film Eck, Telegrafenstr. 1, 42929 Wermelskirchen<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f557.png" alt="🕗" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;<strong>Beginn:</strong>&nbsp;20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f39f.png" alt="🎟" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;<strong>Eintritt:</strong>&nbsp;20,- €<br><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/260e.png" alt="☎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;Karten: 0152 08086028 |&nbsp;<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2709.png" alt="✉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;<a href="mailto:tickets@kulturverein-wermelskirchen.de" target="_blank" rel="noopener">tickets@kulturverein-wermelskirchen.de</a>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f310.png" alt="🌐" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;<a href="http://www.kulturverein-wermelskirchen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.kulturverein-wermelskirchen.de</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitragsbild: Kulturverein Wermelskirchen</p>
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		<title>„Die Sprache der Natur“ – Ausstellung Stadtbücherei</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/08/31/die-sprache-der-natur-ausstellung-stadtbuecherei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2026 15:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ankündigungen/Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur/Bildung/Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Ralf Schöneweiß Die Natur spricht eine eigene Sprache. Sie erzählt von Farben, Formen, Licht und Bewegung, von der Harmonie und zugleich von der Zerbrechlichkeit unserer Welt. Die Ausstellung „Die Sprache der Natur“ lädt dazu ein, diese Sprache neu wahrzunehmen – durch die Augen und die Zeichnungen der ukrainischen Künstlerin und Designerin Viktoriia [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/08/31/die-sprache-der-natur-ausstellung-stadtbuecherei/">„Die Sprache der Natur“ – Ausstellung Stadtbücherei</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><em>Ein Beitrag von Ralf Schöneweiß</em></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Natur spricht eine eigene Sprache. Sie erzählt von Farben, Formen, Licht und Bewegung, von der Harmonie und zugleich von der Zerbrechlichkeit unserer Welt. Die Ausstellung „Die Sprache der Natur“ lädt dazu ein, diese Sprache neu wahrzunehmen – durch die Augen und die Zeichnungen der ukrainischen Künstlerin und Designerin Viktoriia Kolomiiets.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Viktoria Kolomiiets stammt aus der Ukraine und lebt heute in Deutschland. Als Designerin und Zeichnerin beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Form, Farbe und visueller Gestaltung. In ihrer künstlerischen Arbeit widmet sie sich vor allem der Natur: Blumen, Pflanzen, Bäumen und Landschaften. Ihre Zeichnungen zeigen die Schönheit der natürlichen Welt nicht nur als ästhetisches Motiv, sondern auch als etwas, das es zu bewahren und zu schützen gilt.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><strong>Die Natur als Inspiration</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Für Viktoria ist die Natur eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. In ihren Arbeiten beobachtet sie genau die Formen und Strukturen, die uns im Alltag oft selbstverständlich erscheinen: die feinen Linien eines Blattes, die komplexe Form einer Blüte, die Bewegung eines Zweiges oder die Vielfalt der Farben.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Aus diesen Beobachtungen entstehen detailreiche Zeichnungen, in denen die Natur manchmal fast wie eine eigene Ornamentwelt erscheint. Blüten werden zu Kompositionen, einzelne Pflanzen zu grafischen Formen und natürliche Strukturen zu einer visuellen Sprache.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Dabei geht es der Künstlerin nicht darum, die Natur lediglich abzubilden. Sie möchte ihre Schönheit sichtbar und spürbar machen. „Wenn wir die Schönheit der Natur bewusst wahrnehmen, entsteht auch der Wunsch, sie zu schützen.“</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Dieser Gedanke steht im Zentrum der Ausstellung. Die Bilder sollen den Betrachter für die Schönheit unserer Umwelt sensibilisieren und daran erinnern, dass das, was uns umgibt, nicht selbstverständlich ist. Die Natur ist nicht nur eine Inspirationsquelle für Kunst – sie ist ein Teil unseres Lebens und verdient unsere Aufmerksamkeit und unseren respektvollen Umgang.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><strong>Die Kunst der Handzeichnung</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ein besonderes Merkmal der Arbeiten von Viktoria Kolomiiets ist ihre Technik. Die Künstlerin arbeitet vor allem mit Markern und Linern und legt großen Wert auf die traditionelle, manuelle Zeichnung. In einer Zeit, in der immer mehr Bilder digital entstehen und künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten der visuellen Gestaltung eröffnet, besitzt die Handzeichnung für sie eine besondere Bedeutung. Jede Linie entsteht unmittelbar durch die Bewegung der Hand. Jeder Strich ist Teil des Entstehungsprozesses und macht das fertige Bild zu einem individuellen Original. Marker ermöglichen dabei eine besondere Verbindung von Zeichnung und Farbe. Mit unterschiedlichen Farbtönen, Überlagerungen und feinen Übergängen entstehen lebendige, intensive und gleichzeitig präzise Kompositionen. Die Liner ergänzen diese Technik durch klare Konturen und feinste grafische Details. So entsteht ein Stil, der zwischen Illustration, freier Zeichnung und Design liegt. Für Viktoria ist diese unmittelbare Verbindung zwischen Hand, Material und Papier ein wesentlicher Bestandteil des künstlerischen Prozesses. Handzeichnung bedeutet für sie, sich Zeit zu nehmen, genau hinzusehen und eine Idee Schritt für Schritt entstehen zu lassen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><strong>Kunst weitergeben</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Begeisterung für diese Technik möchte Viktoria nicht für sich behalten. Neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie auch als Zeichenlehrerin und vermittelt ihre Erfahrungen an Kinder und Erwachsene an der VSH Schule. In ihren Kursen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie man mit Markern und Linern arbeitet, Farben kombiniert, Formen beobachtet und aus einzelnen Naturmotiven eigene Zeichnungen und Kompositionen entwickelt. Dabei steht nicht allein das fertige Bild im Mittelpunkt. Ebenso wichtig ist der Weg dorthin: das genaue Beobachten, das Experimentieren mit Farben, das Entwickeln einer eigenen Bildidee und vor allem die Freude am Zeichnen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Kurse sind sowohl für Anfänger als auch für Menschen geeignet, die bereits Erfahrung mit Zeichnung haben. Schritt für Schritt zeigt Viktoria, wie aus einfachen Linien und Formen detaillierte und ausdrucksstarke Bilder entstehen können.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Besonders spannend ist dabei die Arbeit mit Motiven aus der Natur. Eine Blume kann zum Ausgangspunkt einer Illustration werden, mehrere Pflanzen können sich zu einer ornamentalen Komposition verbinden und aus einer einfachen Skizze kann nach und nach ein fertiger Entwurf entstehen. Wer die Arbeiten der Ausstellung betrachtet und selbst einmal ausprobieren möchte, wie diese Zeichnungen entstehen, hat die Möglichkeit, diese Technik in Viktorias Kursen an der VSH Schule kennenzulernen. Dort können Kinder und Erwachsene selbst zu Stift und Marker greifen und entdecken, wie viel Ausdruckskraft in einer handgezeichneten Linie steckt.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><strong>Von der Natur zur eigenen Zeichnung</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Vielleicht liegt genau darin die besondere Botschaft von „Die Sprache der Natur“: Kunst muss nicht immer laut sein. Manchmal genügt eine Linie, eine Blüte, ein Blatt oder eine besondere Farbkombination, um unsere Aufmerksamkeit auf etwas Wesentliches zu lenken. Die Ausstellung verbindet deshalb mehrere Aspekte, die Viktoria Kolomiiets besonders wichtig sind: ihre Liebe zur Natur, ihre Leidenschaft für Handzeichnung, ihre Erfahrung als Designerin und ihre Freude daran, Wissen und kreative Fähigkeiten an andere Menschen weiterzugeben. Ihre Bilder laden dazu ein, innezuhalten und genauer hinzusehen. Denn die Natur ist überall um uns – in den großen Landschaften ebenso wie in den kleinsten Details einer Blüte. Sie spricht ständig zu uns. Wir müssen nur lernen, zuzuhören.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">„Die Sprache der Natur“ ist eine Einladung, diese Schönheit wieder bewusst wahrzunehmen – und vielleicht selbst zu Stift und Papier zu greifen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Ausstellung „Die Sprache der Natur“ ist noch bis zum 29.09. in der Stadtbücherei Wermelskirchen zu sehen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><strong>Öffnungszeiten</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Montag: 10:00–12:00 Uhr und 14:30–18:00 Uhr<br>Dienstag: 14:30–18:00 Uhr<br>Mittwoch: geschlossen<br>Donnerstag: 10:00–12:00 Uhr und 14:30–19:00 Uhr<br>Freitag: 14:30–18:00 Uhr<br>Samstag: 10:00–12:00<br>Sonntag: geschlossen</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Foto: Ralf Schöneweiß</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 3</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/08/24/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-3/</link>
					<comments>https://forumwk.de/2026/08/24/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-3/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 07:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[so kann er was erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn jemand eine Reise tut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trilogie von Michael Jakstait In den Urlaub mit dem Elektroauto – ein Reisebericht in drei Teilen Teil 3 (Statistik und Rückweg): Um es kurz zu sagen: die gesamte Hinreise ist absolut problemlos und entspannt vonstattengegangen – insofern man 22,5 Stunden in einem Fahrzeug entspannt zurücklegen kann. Wie ich im ersten Teil schrieb, ging es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine Trilogie von Michael Jakstait</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">In den Urlaub mit dem Elektroauto – ein Reisebericht in drei Teilen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teil 3 (Statistik und Rückweg):</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Um es kurz zu sagen: die gesamte Hinreise ist absolut problemlos und entspannt vonstattengegangen – insofern man 22,5 Stunden in einem Fahrzeug entspannt zurücklegen kann. Wie ich im ersten Teil schrieb, ging es nicht um einen Temporekord, wir haben uns dank Tempomat ausnahmslos an die länderspezifischen Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten und außer den vom Wagen vorgeschlagenen Ladestopps auch Pausen nach Lust und Laune gemacht. Was wirklich hervorragend ging, waren die in Frankreich nötigen Zwischenstopps an den Mautstellen, die möchten nämlich wirklich Geld für die Autobahnnutzung haben. Man bestellt sich bei Bip&amp;Go für ca. 20 € eine kleine Telemaut-Badge, die man rechts neben den Rückspiegel innen an die Windschutzscheibe klebt. Durch die Mautstellen, die mit einem großen orangenen „T“ gekennzeichnet sind, fährt man dann mit maximal 30 km/h bis sich die Schranke öffnet, díe Ampel auf Grün schaltet und das Kästchen kurz piept. Der fällige Betrag wird automatisch von der hinterlegten Zahlungsmethode eingezogen. Verglichen mit früher – ranfahren, in die Schlange stellen, Bon ziehen oder abgeben, beim Kassierer bezahlen – eine wahre Wohltat und Zeitersparnis.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aa0d03087acd&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aa0d03087acd" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="429" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/09-Rueckfahrt-ArcSurTille-Charger-1024x429.jpg" alt class="wp-image-12408" srcset="https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/09-Rueckfahrt-ArcSurTille-Charger-1024x429.jpg 1024w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/09-Rueckfahrt-ArcSurTille-Charger-300x126.jpg 300w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/09-Rueckfahrt-ArcSurTille-Charger-766x321.jpg 766w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/09-Rueckfahrt-ArcSurTille-Charger.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><button class="lightbox-trigger" type="button" aria-haspopup="dialog" data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel" data-wp-init="callbacks.initTriggerButton" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight" data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop">
			<svg width="12" height="12" fill="none" viewBox="0 0 12 12">
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Lader Arc Sur Tille liegt eine Minute von der Autobahn weg auf der grünen Wiese. Rechts sieht man ein Büdchen für Getränke und Häppchen, ganz rechts das weiße Gebäude ist ein Toilettenhäuschen. Für Männer gibt es zwischen den beiden Büdchen Pissoirs im Freien <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Und was hat der Spaß gekostet? Hier ein paar Zahlenspielereien zur Hinreise.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ladestopps:</strong><br>1. Laxou/F – 39,6420 kWh zu je 19 ct/kWh macht 7,53 € (24 min)<br>2. Macon/F – 57,4139 kWh zu je 35 ct/kWh macht 20,09 € (32 min)<br>3. Nimes/F – 58,5320 kWh zu je 35 ct/kWh macht 20,48 € (33 min)<br>4. Salt/E – 54,1590 kWh zu je 36 ct/kWh macht 19,49 € (29 min)<br>5. Torredembarra/E – 30,0180 kWh zu je 34 ct/kWh macht 10,20 € (19 min)<br>6. Torrent/E – 33,8098 kWh zu je 37 ct/kWh macht 12,50 € (14 min)<br>7. Alicante/E – 58,3762 kWh zu je 20 ct/kWh macht 11,67 € *)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Macht in Summe 331,9509 kWh für insgesamt 101,96 € = 30,7 ct/kWh</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">*) Als Ergänzung noch zur Hinfahrt: ich bin mit 97% losgefahren und mit 26% angekommen. Den fehlenden Strom habe ich später in Alicante nachgeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mautgebühren:</strong><br>Für insgesamt 875 km haben wir in Frankreich 92,60 € Maut bezahlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das macht für die gesamte Hinreise 194,56 € für 1.964 km.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die summierte Zeit für die Ladestopps sind 2 h und 31 min.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Effizienz beträgt 16,9 kWh pro 100 km bei gefahrenen 1.964 km.<br>Das sind bei angenommenen 30,7 ct/kWh genau 5,19 € pro 100 km.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rückreise liste ich nur auf, sie verlief ähnlich problemlos wie der Hinweg, danach kurz die Gesamtrechnung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückreise:</strong><br>1. Abfahrt in Alicante um 17:36 Uhr mit 97 % Ladung<br>2. Laden in L’Hospitalet de L’Infant /E von 13% auf 81%, Abfahrt 21:43 Uhr<br>3. Kurzes Abendessen beim Schachtelwirt von 22:03 bis 22:33 Uhr bei 76%<br>4. Grenze von E nach F um 0:50 Uhr bei 26%<br>5. Laden in Rivesaltes/F um 1:20 Uhr von 16% auf 91%, Anfahrt um 1:57 Uhr<br>6. Um 3:55 Uhr kurze 15-minütige Pause in einer Bedürfnisanstalt bei 41%<br>7. In Valence/F Ladestopp von 5:05 bis 5:40 Uhr von 17% auf 82%<br>8. Um 7:50 dann bis 8:20 Uhr eine schöne Frühstückspause im Freien<br>9. In Arc-sur-Tille/F dann um 9:05 Uhr rund 30 min von 23% auf 83% geladen<br>10. Ladestopp von 12:11 bis 12:41 Uhr in Terville/F und Laden von 29 auf 83%<br>11. Grenze von F nach Lux um 12;54 Uhr mit 79%<br>12. Grenze von Lux nach D um 13:20 Uhr mit 70%<br>13. Ankunft zu Hause um 16:36 Uhr mit 31% nach insgesamt 23 h.<br>14. Später dann nachladen vor Ort auf 97 %, allerdings am „Schnarchlader“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ladegebühren sind summiert 100,96 € für 334,9109 kWh = 30,1 ct/kWh</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mautgebühren:</strong><br>Für insgesamt 855 km haben wir 88,80 € Maut bezahlt</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das macht für die gesamte Rückreise 189,76 € für 1.958 km.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die summierte Zeit der Ladestopps sind hier 2 h und 45 min.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei 1.958 gefahrenen km war die Effizienz 17.1 kWh pro 100 km.<br>Bei berechneten 30,1 ct/kWh sind das 5,15 € pro 100 km.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gesamte Reise:</strong><br><strong>666,8614 kWh für insgesamt 202,92 € plus Maut in Höhe von 181,40 €<br>macht einen Gesamtbetrag von 384,32 €.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dafür bin ich mit vier Personen und vollem Wagen nach Spanien gefahren.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Drei Zahlen zum Vergleich: Eurowings hätte für drei Erwachsene, zweimal mit und einmal ohne Gepäck mindestens 1.350 € aufgerufen, mit vier Erwachsenen (2 mit/2 ohne) dann mindestens 1.750 €. Ein Mietwagen, mittelgroß (Ford Focus oder ähnliches Fahrzeug) hätte ca. 450 € für die Zeit gekostet.</p>



<p class="has-x-large-font-size wp-block-paragraph"><strong>Schreibt mir bitte mal eure Meinungen dazu.</strong></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Michael Jakstait privat</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<div class="wp-block-query has-global-padding is-layout-constrained wp-block-query-is-layout-constrained"><ul class="wp-block-post-template has-large-font-size is-layout-flow wp-block-post-template-is-layout-flow"><li class="wp-block-post post-12394 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/22/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-1/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 1</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-22T16:39:26+02:00">22. August 2026</time></div>
</li><li class="wp-block-post post-12402 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/23/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-2/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 2</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-23T11:46:33+02:00">23. August 2026</time></div>
</li><li class="wp-block-post post-12406 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/24/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-3/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 3</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-24T09:47:46+02:00">24. August 2026</time></div>
</li></ul></div>
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		<title>Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 2</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/08/23/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 09:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[so kann er was erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn jemand eine Reise tut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trilogie von Michael Jakstait In den Urlaub mit dem Elektroauto – ein Reisebericht in drei Teilen Teil 2 (Hinweg): Ich möchte den zweiten Teil mit einem Geständnis beginnen: der letzte Absatz zur Ladeplanung mit Excel war schlicht und einfach erstunken und erlogen. Wer sich also in seinen Vorurteilen zur Elektromobilität bestätigt sah: tut mir [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/08/23/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-2/">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine Trilogie von Michael Jakstait</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">In den Urlaub mit dem Elektroauto – ein Reisebericht in drei Teilen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teil 2 (Hinweg):</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ich möchte den zweiten Teil mit einem Geständnis beginnen: der letzte Absatz zur Ladeplanung mit Excel war schlicht und einfach erstunken und erlogen. Wer sich also in seinen Vorurteilen zur Elektromobilität bestätigt sah: tut mir leid, ich habe euch verscheißert. Um es mit Jonathan Frakes zu sagen: „Sie glauben, diese Geschichte ist wahr? Ich muss Sie enttäuschen, die Geschichte ist frei erfunden.“</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Tatsächlich ging die Reise am Abend vor unserer Haustür los. Ich wollte schon etwas früher losfahren, aber es gab bei der Gepäckbeladung des Wagens diverse Meinungsverschiedenheiten. Muss der Kernspintomograf wirklich mit? Brauchen wir Proviant für 12 Personen? Sollen XBOX, Playstation 4 und 5, Switch 1 und 2 samt allen und Zubehör Spielen wirklich mit? Nach zurücklassen mehrerer Kubikmeter (gefühlt) nicht benötigten Zeugs war der Kofferraum vollgepackt. Der Vorschlag meiner Frau, die Dartscheibe samt Surround auch zu Hause zu lassen wurde übrigens mit einem drei-gegen-eins-Veto abgeschmettert. Ein Urlaub ohne Darts ist möglich, aber sinnlos. Dann ging es um exakt 21:04 Uhr mit 97% Batteriekapazität los. Ich konnte an dem Tag glücklicherweise bei einer sehr netten Bekannten am Haus vollladen, da sie mit ihrer Familie im Urlaub war. Danke Kathrine! Die oben angesprochene Ladeplanung war übrigens beim Erreichen der Umgehungsstraße erledigt. Nach Eingabe des genauen Zielorts hat das Auto die Strecke samt empfohlener Ladestopps errechnet und vorgeschlagen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Der erste Ladestopp wurde vom Auto in Luxemburg vorgeschlagen. Nach durchqueren der Eifel und Grenzübertritt nach Luxemburg um 23:15 Uhr mit 61% war mir als erstem Fahrer dieser Stopp doch deutlich zu früh und ich durchquerte das kleine Land (zum Vergleich: Fläche etwa so groß wie das Saarland oder etwa 360.000 Fußballfelder) in einer knappen halben Stunde. Angekommen in Frankreich um 23:42 Uhr hatte meine Batterie 51%. Ich war noch nicht so müde, also ignorierte ich die Empfehlung des Navis und fuhr weiter. Das Auto war mir nicht böse und berechnete dynamisch den nächsten Ladestopp, den ich dann wieder ignorierte. Tatsächlich wurde ich dann aber langsam etwas müde und hielt um 0:43 Uhr in Laxou/F mit 43% an. Die Ladeparks sind übrigens sehr häufig nicht direkt an der Autobahn, sondern ein kleines Stück abseits, teilweise quasi auf der grünen Wiese, hier allerdings auf dem Parkplatz eines riesigen Einkaufszentrums. Wir reden hier von maximal zwei/drei Minuten abseits. Die Stromfüllung bis zum nächsten Ladestopp war in wenigen Minuten erledigt, Häppchenaufnahme und Pinkelpause dauerten noch etwas länger als das Laden. Der Kleine schlief auf der Rückbank und um 1:10 Uhr ging es mit 80% weiter zum nächsten Stopp.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6aa0d03092f74&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6aa0d03092f74" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img decoding="async" width="1024" height="621" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/01-Hinfahrt-Macon-Charger-1024x621.jpg" alt class="wp-image-12404" srcset="https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/01-Hinfahrt-Macon-Charger-1024x621.jpg 1024w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/01-Hinfahrt-Macon-Charger-300x182.jpg 300w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/01-Hinfahrt-Macon-Charger-766x465.jpg 766w, https://forumwk.de/wp-content/uploads/2026/08/01-Hinfahrt-Macon-Charger.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><button class="lightbox-trigger" type="button" aria-haspopup="dialog" data-wp-bind--aria-label="state.thisImage.triggerButtonAriaLabel" data-wp-init="callbacks.initTriggerButton" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-style--right="state.thisImage.buttonRight" data-wp-style--top="state.thisImage.buttonTop">
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Der Charger in Macon ist eine Minute ab der Autobahn wirklich auf der grünen Wiese gebaut</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Mit meinem Sohn 1 am Steuer erreichten wir dann um 4:08 Uhr den Ladepark in Macon/F mit 14%. Die Reise mit wohl recht ereignislos verlaufen sein, zumal ich auf der Rückbank geknackt habe. Meine Frau als Beifahrer war jedenfalls tiefenentspannt. Kabel dran und ein paar Schritte gegangen. Der Kleine schlief auf der Rückbank. Der Wagen quittierte dies dann während des Ladens mit einem kurzen lauten Alarm: „Zurückgelassenes Kind erkannt“. Kleiner Schreck, kurzer Lacher und um 4:40 ging es mit 80% weiter.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Zum Frühstück kredenzte Vater zwischen 6:15 und 6:45 Uhr seiner Familie ein Festmahl beim Schachtelwirt irgendwo zwischen Lyon/F und Marseille/F. Seine letzten Französischkenntnisse herauskramend konnte ich glücklicherweise eine Tasse Kaffee, drei Tassen Kakao und vier Schokodonuts bestellen. Danke Herr Brockmeyer, ohne Sie wäre ich verhungert. Allerdings haben mich meine Lieben ordentlich ausgelacht, als ich die Frage nach Milch mit einem „Si!“ quittierte und damit auch die Bedienung belustigte.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nächster Halt war dann in Nimes/F, wiederum an einem Einkaufszentrum, um 8:11 Uhr mit 13% und Abfahrt um 8:41 Uhr mit 80%, diesmal mit meiner Frau am Steuer. Ihr war dann auch das Privileg vergönnt, um 10:49 Uhr mit 28% Ladung die Grenze nach Spanien zu überschreiten. ¡Bienvenidos! Wie bisher haben wir auch hier den nächsten durch das Auto vorgeschlagenen Ladestopp angesteuert.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Um 11:28 Uhr mit 18% erreichten wir in Salt/E den Ladepark, wiederum auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Die sanitären Einrichtungen dort konnten allerdings genutzt werden – und wurden auch ausgiebig. Für Mittagessen war es noch etwas früh, also wurde die Fahrt um 12:02 Uhr mit 80% fortgesetzt.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">An der nächsten Autobahnraststätte wurde dann im Schatten einiger Bäume auf den Picknicktischen um 12:15 Uhr ausgiebig Mittag gemacht. Um 12:50 ging es mit Sohn 1 am Steuer weiter zum Ladeplatz Torredembarra/E, der um 14:12 mit 48% erreicht wurde und um 14:31 Uhr mit 81% verlassen wurde, weiterhin mit Sohn 1 am Steuer. Nach etwa einer Stunde wurde er allerdings dann wegen Müdigkeit für den Rest der Reise von mir abgelöst.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Letzter Ladestopp war dann in Torrent/E um 17:08 mit 24% und Abfahrt um 17:22 Uhr mit 60%. Das reicht aus, um unser Ziel mit gewünschten 30% Restladung zu erreichen. Laut des Wagens sollten wir um 18:59 Uhr mit 29% unser Ziel erreichen. Direkt in Nachbarschaft haben wir allerdings noch kurz in der „Stullenkaiser“-Fastfoodkette einen kleinen Imbiss zu uns genommen und notgedrungen die Porzellanabteilung aufgesucht. Schließlich sind wir um 19:30 Uhr an der Wohnung mit 26% Ladung angekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sei gespannt auf Teil 3</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Michael Jakstait privat</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<div class="wp-block-query has-global-padding is-layout-constrained wp-block-query-is-layout-constrained"><ul class="wp-block-post-template has-large-font-size is-layout-flow wp-block-post-template-is-layout-flow"><li class="wp-block-post post-12394 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/22/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-1/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 1</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-22T16:39:26+02:00">22. August 2026</time></div>
</li><li class="wp-block-post post-12402 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/23/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-2/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 2</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-23T11:46:33+02:00">23. August 2026</time></div>
</li><li class="wp-block-post post-12406 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/24/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-3/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 3</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-24T09:47:46+02:00">24. August 2026</time></div>
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		<title>Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 14:39:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Trilogie von Michael Jakstait In den Urlaub mit dem Elektroauto – ein Reisebericht in drei Teilen Teil 1 (Aufgabe und Ladeplanung): Mein Bekannter Diesel-Dieter zitiert auf die Frage, ob man mit einem Elektroauto in den Urlaub fahren kann gerne, was der prominente Philosoph Mr. Spock vom Vulkan sagen würde: „Ich denke gerne an die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/08/22/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-1/">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Eine Trilogie von Michael Jakstait</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">In den Urlaub mit dem Elektroauto – ein Reisebericht in drei Teilen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teil 1 (Aufgabe und Ladeplanung):</strong></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Mein Bekannter Diesel-Dieter zitiert auf die Frage, ob man mit einem Elektroauto in den Urlaub fahren kann gerne, was der prominente Philosoph Mr. Spock vom Vulkan sagen würde: „<em>Ich denke gerne an die Chance einer Möglichkeit</em>.“ Arbeitskollegin Benzin-Brigitte musste mal mit einem elektrisch betriebenen Fahrzeug aus dem Bergischen nach Bad Segeberg fahren und erzählte mir in ausschweifender Weise von ihrem nahezu traumatischen Erlebnis und den Irrungen und Wirrungen, wie sie das Ziel anschließend doch noch erreicht hat. Bedingt durch den Antrieb war der psychologische Druck wohl ähnlich hoch wie bei der Reise des Phileas Fogg. Generell konnte ich im Kreise der Gesprächspartner eine deutliche Skepsis und leichte Tendenz zur „German Reichweitenangst“ heraushören.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ich betrachte solche Aussagen lediglich als gut gemeinte anekdotische Evidenz. Wie Wikipedia es ausdrückt: „Anekdotische Evidenz bedeutet, dass man von einem einzelnen Erlebnis oder einer persönlichen Geschichte auf eine allgemeine Wahrheit schließt. Sie stützt sich auf Einzelfälle oder das Hörensagen und hat keine wissenschaftliche Beweiskraft, wirkt auf Menschen aber oft sehr überzeugend“.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Aufgabe ist leicht zu umreißen. Das Ziel Alicante liegt an der spanischen Costa Blanca und ist rund 1.950 km entfernt. Die Besatzung sind Papa (Autor dieser Zeilen), Mama, Sohn 1 (21 Jahre) und Sohn 2 (12 Jahre). Die Altersstruktur hat den charmanten Vorteil, dass sich drei Personen beim Fahren abwechseln können und die Reise entspannt angehen können. Es gilt, problemlos mit einem reinen BEV die Hin- und Rückreise durchzuführen. Um es klar zu sagen: es gilt hier nicht, das Ziel wie ein Irrer mit Knallgas in kürzester Zeit zu erreichen, sondern entspannt anzukommen und jederzeit Ruhe‑, Nahrungs- und Biopausen zum Besuch des Harnsteinzimmers einzulegen. Darüber hinaus hat man vor Ort ein Fahrzeug, so dass die Kosten für einen Mietwagen entfallen. Es gilt auch, nach dem Urlaub eine vernünftige Kostenbetrachtung zu machen, schließlich entgeht Eurowings ein ordentlicher Batzen Geld.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Mit der Ladeplanung beginnt ein/zwei Tage vorher alles, schließlich will ich keine bösen Überraschungen während der Fahrt erleben. Die Route an sich kann jedes x‑beliebige Navigationssystem im Auto oder viele Onlinedienste berechnen. Google Maps ist zum Beispiel so ein sehr niedrigschwellig zu nutzendes System. Speziell für Fahrten mit dem BEV wird häufig ABRP (A Better Routeplanner) empfohlen. Dort wird nach Eingabe einiger weniger Parameter (Fahrzeug, Batteriestand beim Start, gewünschter Batteriestand am Ziel) eine Route mit Ladestopps angezeigt. Wenn man möchte, kann man auch ein favorisiertes Ladenetzwerk angeben, welches bevorzugt angesteuert wird. Apropos Ladenetzwerk: es gibt eine schier unüberschaubare Anzahl an Ladeanbietern, die wahlweise einen kostenlosen oder ‑pflichtigen Account, eine Handy-App oder eine Ladekarte anbieten. Ich habe mir im Vorfeld einige kostenlose Ladekarten von Anbietern zuschicken lassen, um erst mal an allen möglichen Netzen laden zu können. Dann habe ich auf der Route die wichtigsten Ladestellen in einer Excel-Tabelle erfasst, mit Preisen und Uhrzeiten (an manchen Schnelladern ist der Preis tageszeitabhängig), dazu noch die Schnelllader in der Umgebung, um schnell umdisponieren zu können. Ich habe auch im Netz gesucht, ob die avisierten Ladestationen in Ordnung sind oder beschädigt oder gesperrt, auch das kann ja vorkommen. Vom Preis mal unabhängig ist im zu durchquerenden Ausland (Lux, F, E) generell Ad-Hoc-Laden möglich. Man hält die Kreditkarte an den Lader und bezahlt dann allerdings meist den höchsten Preis. Mit den Ladekarten wird man sozusagen Mitglied in deren Ladenetzwerk und bezahlt einen ermäßigten Preis. Am Günstigsten sind die Ladekarten, die einen erklecklichen monatlichen Betrag kosten. Damit ist der Preis pro gesaugte kWh dann am niedrigsten. Um ein paar Zahlen zu nennen: als „Clubmitglied“ mit Bezahlkarte reicht die Spanne grob von 39 bis 69 Cent pro kWh. Ad-Hoc geht die kWh auch gerne mal nahe an die Ein-Euro-Grenze. Gute Planung ist hier also vonnöten. Zusätzlich habe ich natürlich vor allem am Urlaubsort geschaut, wo in der Nähe Lader zu finden sind und auch diese mit den teils zeitabhängigen Preisen erfasst. Übrigens wird in Spanien an manchen Ladern zusätzlich eine „Konnektivitätsgebühr“ verlangt, die durchaus auch mal einen Euro betragen kann. Die fertige Excel-Tabelle habe ich auf unseren Handys gespeichert und zur Sicherheit nochmal fürs Handschuhfach ausgedruckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sei gespannt auf Teil 2</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Michael Jakstait privat</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity">



<div class="wp-block-query has-global-padding is-layout-constrained wp-block-query-is-layout-constrained"><ul class="wp-block-post-template has-large-font-size is-layout-flow wp-block-post-template-is-layout-flow"><li class="wp-block-post post-12394 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/22/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-1/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 1</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-22T16:39:26+02:00">22. August 2026</time></div>
</li><li class="wp-block-post post-12402 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/23/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-2/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 2</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-23T11:46:33+02:00">23. August 2026</time></div>
</li><li class="wp-block-post post-12406 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kolumnen category-politik-wirtschaft-umwelt tag-so-kann-er-was-erzaehlen tag-wenn-jemand-eine-reise-tut">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/08/24/wenn-jemand-eine-reise-tut-so-kann-er-was-erzaehlen-teil-3/" target="_self">Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen – Teil 3</a></h2>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-08-24T09:47:46+02:00">24. August 2026</time></div>
</li></ul></div>
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		<title>Nie wieder: Brandgeruch</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/08/15/nie-wieder-brandgeruch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 14:37:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Brandgeruch]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Vernichtungslager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Text von Stefan Markel Die sozialen Medien sind voll von Mitteilungen, dass der Geruch der Waldbrände durch die Gegend zieht oder Fragen danach, warum der (vereinzelte) Regen nach Rauch riecht. Auch wird vom viele Kilometer entfernten Brand in Düren-Hürtgenwald im Rheinisch Bergischen Kreis über die NINA Warn-App eine Warnung über Geruchsbelästigung durch Brandereignis gemeldet. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/08/15/nie-wieder-brandgeruch/">Nie wieder: Brandgeruch</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Text von Stefan Markel</em></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die sozialen Medien sind voll von Mitteilungen, dass der Geruch der Waldbrände durch die Gegend zieht oder Fragen danach, warum der (vereinzelte) Regen nach Rauch riecht. Auch wird vom viele Kilometer entfernten Brand in Düren-Hürtgenwald im Rheinisch Bergischen Kreis über die NINA Warn-App eine Warnung über Geruchsbelästigung durch Brandereignis gemeldet.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">… und jetzt erzähle mir noch mal jemand, die damalige Bevölkerung rund um die Vernichtungslager der Nazis hätten nichts von dem Aschgeruch der Verbrannten mitbekommen, nichts gewusst, nichts gehört oder gesehen und nichts geahnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stefan Markel</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Beitragsbild: KI generiert </p>
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		<title>Petanque – Drei Wermelskirchener und ein Remscheider..</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/08/12/petanque-drei-wermelskirchener-und-ein-remscheider/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 11:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Boule]]></category>
		<category><![CDATA[Petanque]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Jörg Johann Drei Wermelskirchener und ein Remscheider treten zur Qualifikation zur Landesmeisterschaft und Deutschen Meisterschaft im Boule/Petanque an. Muhammad Bulbul Hussain, Mohammad Riaz, Jörg Johann und Alina Berezhna. Im Freizeitbereich nennt es sich Boule, im Leistungsbereich Petanque. Petanque ist ein Präzisionssport und Mentalsport mit einem sehr hohen Taktik Anteil. Es wird in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Beitrag von Jörg Johann</em></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Drei Wermelskirchener und ein Remscheider treten zur Qualifikation zur Landesmeisterschaft und Deutschen Meisterschaft im Boule/Petanque an. Muhammad Bulbul Hussain, Mohammad Riaz, Jörg Johann und Alina Berezhna. </p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Im Freizeitbereich nennt es sich Boule, im Leistungsbereich Petanque. Petanque ist ein Präzisionssport und Mentalsport mit einem sehr hohen Taktik Anteil. Es wird in Wermelskirchen groß geschrieben. Es wird Liga gespielt, bis zur Bundesliga, um Landesmeister, Deutscher Meister und Weltmeister. Bei der Doublette (2 Spieler) Qualifikation in Engelskirchen, verpassten Alina Berezhna und Jörg Johann nur knapp die Qualifikation zur Landesmeisterschaft am nächsten Tag. Bulbul Hussain und Muhammad Riaz erreichten die Landesmeisterschaft, welche sie dann am nächsten Tag in Ibbenbüren spielten. Allerdings verpassten Sie dann dort mit 3:3 Siegen knapp die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, welche in 2 Wochen in Saarlouis stattfindet. </p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Trotzdem war die Leistung der vier Spieler sehr gut. Für Jörg Johann folgt jetzt am Samstag die Qualifikation Triplette 55+ zur Landesmeisterschaft und Deutschen Meisterschaft. Jörg Johann spielte letztes Jahr die Deutsche Meisterschaft in Berlin. Für alle vier kommt dann noch die Tete ( 1 Spieler) am 05.09.26. Danach geht es dann wieder zur Liga und später in die Halle zu den Qualifikationen, bei denen Alina Berezhna, Bulbul Hussain und Jörg Johann auch wieder zusammen die Triplette Mixed Quali spielen werden. Hier erreichten Sie letztes Jahr einen guten 10. Platz von 64 qualifizierten Teams. Petanque ist definitiv ein Leistungssport, wird in Wermelskirchen groß geschrieben und erfolgreich gespielt.</p>



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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Jörg Johann</p>
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		<title>Studienreise nach Südafrika – Teil 1</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/07/20/studienreise-nach-suedafrika-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur/Bildung/Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise nach Südafrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Jordan Mutombo Erster Tag in Südafrika: Erste Eindrücke und spannende Gespräche Durch mein einjähriges Studium an der Europäischen Akademie der Arbeit hatte ich die besondere Ehre, im Rahmen einer Studienreise erstmals den afrikanischen Kontinent zu besuchen. Gemeinsam mit meinem Jahrgang reisten wir am 28. April vom Frankfurter Flughafen nach Johannesburg in Südafrika. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://forumwk.de/2026/07/20/studienreise-nach-suedafrika-teil-1/">Studienreise nach Südafrika – Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://forumwk.de">Forum Wermelskirchen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Beitrag von Jordan Mutombo</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Erster Tag in Südafrika: Erste Eindrücke und spannende Gespräche</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Durch mein einjähriges Studium an der Europäischen Akademie der Arbeit hatte ich die besondere Ehre, im Rahmen einer Studienreise erstmals den afrikanischen Kontinent zu besuchen. Gemeinsam mit meinem Jahrgang reisten wir am 28. April vom Frankfurter Flughafen nach Johannesburg in Südafrika.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nach einem rund elfstündigen Flug landeten wir am O. R. Tambo International Airport. Schon beim Anflug wurde deutlich, wie groß Johannesburg ist. Nach der Einreise fuhren wir zu unserem Hotel, dem Southern Sun im Stadtteil Rosebank. Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht. Nach einem kurzen Frühstück begann bereits unser erstes Programm. Während der gesamten Reise wurden wir von unserem Fahrer Abraham begleitet, der uns sicher zu allen Terminen brachte. Unterstützt wurden wir außerdem von Chris, einem deutschen Auswanderer, der seit vielen Jahren in Südafrika lebt und als Dolmetscher für unsere Gruppe tätig war.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Unser erster Programmpunkt führte uns zur <strong>Friedrich Ebert Stiftung</strong> in Johannesburg. Dort wurden wir herzlich mit Kaffee und Keksen empfangen. In einem ausführlichen Gespräch erhielten wir einen Einblick in die politische und gesellschaftliche Entwicklung Südafrikas. Besonders beeindruckt hat mich, dass das Land zwar seit dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 demokratisch regiert wird, viele soziale und wirtschaftliche Probleme jedoch bis heute fortbestehen. Die Einkommens und Vermögensunterschiede gehören weiterhin zu den größten weltweit. Gleichzeitig erfuhren wir mehr über die Arbeit der Friedrich Ebert Stiftung, die sich in über 100 Ländern für Demokratie, politische Bildung und soziale Gerechtigkeit einsetzt. In Subsahara Afrika unterhält sie 19 Büros und arbeitet eng mit Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Interessant fand ich außerdem, dass der gewerkschaftliche Organisationsgrad in Südafrika mit rund 29 Prozent deutlich höher ist als in Deutschland.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nach diesem ersten Austausch besuchten wir die <strong>National Union of Metalworkers of South Africa (NUMSA)</strong>, eine der größten Industriegewerkschaften des Landes. Dort erhielten wir einen spannenden Einblick in die Arbeit der Gewerkschaft und ihre politische Rolle in Südafrika. NUMSA gehört dem Gewerkschaftsdachverband SAFTU an, der im Vergleich zum größeren Dachverband COSATU politisch weiter links steht. Besonders spannend war für mich der Austausch über die aktuellen Herausforderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Südafrika. Dabei ging es unter anderem um Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit und die Zukunft der Industrie.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ich nutzte die Gelegenheit, mich mit einem Gewerkschaftsvertreter über die Idee einer <strong>panafrikanischen Gewerkschaftszusammenarbeit</strong> auszutauschen. Mich interessierte, wie Gewerkschaften über Ländergrenzen hinweg stärker zusammenarbeiten können, um die Rechte von Beschäftigten auf dem gesamten afrikanischen Kontinent wirksamer zu vertreten. Das Gespräch hat mir gezeigt, dass viele Herausforderungen, vor denen Gewerkschaften stehen, nicht nur einzelne Länder betreffen, sondern häufig den gesamten Kontinent.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Zum Abschluss unseres Besuchs wurden wir zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Dabei konnten wir die Gespräche in lockerer Atmosphäre fortsetzen und weitere Fragen stellen. Nach diesem ersten Tag wurde mir bereits deutlich, wie vielfältig und spannend unsere Studienreise werden würde. Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit, mit der wir überall empfangen wurden, sowie die Möglichkeit, direkt mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Gewerkschaften ins Gespräch zu kommen. Diese persönlichen Begegnungen machten den ersten Tag zu einem gelungenen Auftakt unserer Reise nach Südafrika.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zweiter Tag in Südafrika: Politik, Wirtschaft und Bildung</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nach einem ereignisreichen ersten Tag begann unser zweiter Tag mit einem Besuch der <strong>Auslandshandelskammer (AHK)</strong> in Johannesburg. Dort wurden wir von der stellvertretenden Geschäftsführerin Alexa Gerrard empfangen. Die AHK vertritt die Interessen von mehr als 500 deutschen Unternehmen im südlichen Afrika und fördert die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Südafrika. In einer ausführlichen Präsentation erhielten wir spannende Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes sowie die Herausforderungen, mit denen Unternehmen derzeit konfrontiert sind.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Besonders beeindruckt hat mich die hohe Jugendarbeitslosigkeit von über 50 Prozent. Als wesentliche Ursachen wurden Defizite im Bildungssystem sowie das Fehlen einer dualen Berufsausbildung genannt. Die AHK engagiert sich deshalb mit eigenen Ausbildungsprogrammen, die sich am deutschen Modell orientieren und jungen Menschen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt ermöglichen sollen. Darüber hinaus sprachen wir über die Energieversorgung des Landes. Die jahrelangen Stromausfälle hatten die Wirtschaft stark belastet, mittlerweile setzt Südafrika jedoch verstärkt auf den Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Solarenergie. Auch die wirtschaftlichen Beziehungen zu China waren Thema. Dabei wurde deutlich, dass der Export von Rohstoffen zwar kurzfristig Einnahmen bringt, langfristig jedoch eine stärkere industrielle Wertschöpfung im eigenen Land notwendig ist. Zum Abschluss bedankten wir uns mit einem kleinen kulinarischen Geschenk aus Frankfurt für die interessanten Einblicke und den offenen Austausch.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Im Anschluss fuhren wir nach <strong>Pretoria</strong>, der Verwaltungshauptstadt Südafrikas. Dort besuchten wir zunächst die <strong>Union Buildings</strong>, den Amtssitz des südafrikanischen Präsidenten. Schon beim Betreten der weitläufigen Gartenanlagen wurde deutlich, welche politische Bedeutung dieser Ort für das Land besitzt. Besonders beeindruckt hat mich die große Nelson Mandela Statue vor dem Gebäude. Genau an diesem Ort hielt Mandela nach dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 seine erste Rede als demokratisch gewählter Präsident Südafrikas. Für mich war dies einer der symbolträchtigsten Orte der gesamten Reise, da er wie kaum ein anderer für Freiheit, Demokratie und Versöhnung steht. Von den Union Buildings aus hat man außerdem einen beeindruckenden Blick über Pretoria.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nach dem Besuch der Union Buildings wurden wir in der <strong>Deutschen Botschaft</strong> in Pretoria empfangen. Dort erhielten wir einen Einblick in die Arbeit des Referats Arbeit und Soziales. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Situation auf dem südafrikanischen Arbeitsmarkt, die hohe Jugendarbeitslosigkeit sowie die Bedeutung der beruflichen Bildung. Außerdem erfuhren wir, wie Deutschland gemeinsam mit südafrikanischen Partnern Projekte unterstützt, die Beschäftigung fördern und soziale Ungleichheiten abbauen sollen. Besonders interessant fand ich den Austausch über das deutsche duale Ausbildungssystem, das in Südafrika als Vorbild für verschiedene Ausbildungsprogramme dient und an die örtlichen Gegebenheiten angepasst wird. Der Besuch machte deutlich, wie eng internationale Zusammenarbeit und soziale Entwicklung miteinander verbunden sind.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Den Abschluss des Tages bildete unser Besuch bei der <strong>South African Democratic Teachers’ Union (SADTU)</strong>, der größten Lehrergewerkschaft des Landes. Dort diskutierten wir mit Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaft über die Herausforderungen des südafrikanischen Bildungssystems. Ein zentrales Thema war die weiterhin bestehende Ungleichheit im Bildungsbereich, die ihren Ursprung noch immer in der Zeit der Apartheid hat.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Im Rahmen der Diskussion nutzte ich die Gelegenheit, selbst eine Frage zu stellen. Mich interessierte, wie das südafrikanische Bildungssystem weiter <strong>dekolonialisiert</strong> werden könne. Dabei ging es darum, wie Lehrpläne und Unterrichtsinhalte stärker die Geschichte, Kulturen und Sprachen der afrikanischen Bevölkerung widerspiegeln können, ohne dabei die Qualität der Bildung zu beeinträchtigen. Die Antwort machte deutlich, dass dieser Prozess bereits begonnen hat, gleichzeitig aber noch viele Herausforderungen bestehen. Für mich war dieser Austausch besonders spannend, da Bildung eine entscheidende Rolle für Chancengleichheit und gesellschaftliche Entwicklung spielt.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nach einem langen, aber äußerst lehrreichen Tag kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken nach Johannesburg zurück. Während der erste Tag vor allem von Gewerkschaften geprägt war, standen am zweiten Tag Politik, Wirtschaft und Bildung im Mittelpunkt. Gerade die Vielfalt der Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Bereichen machte unsere Studienreise zu einer besonderen Erfahrung.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dritter Tag in Südafrika: Wissenschaftliche Perspektiven und Einblicke in die Industrie</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Der dritte Tag unserer Studienreise begann an der <strong>Global Labour University</strong> der <strong>University of the Witwatersrand (Wits University)</strong> in Johannesburg. Dort wurden wir von <strong>Professor Warren McGregor</strong> sowie Vertreterinnen und Vertretern der beiden südafrikanischen Gewerkschaftsdachverbände <strong>SAFTU</strong> und <strong>COSATU</strong> empfangen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die südafrikanischen Arbeitsbeziehungen sowie die Rolle der Gewerkschaften in Politik und Gesellschaft.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Besonders interessant war die Diskussion über die Unterschiede zwischen den beiden Gewerkschaftsdachverbänden. Professor McGregor erklärte, dass die Gewerkschaften des Dachverbands <strong>COSATU</strong> traditionell eng mit der Regierungspartei <strong>African National Congress (ANC)</strong> zusammenarbeiten und deshalb häufig als regierungsnah wahrgenommen werden. <strong>SAFTU</strong> hingegen vertrete eine deutlich kritischere Haltung gegenüber der Regierung und verstehe sich als unabhängige Stimme der Beschäftigten. Der Austausch machte deutlich, wie unterschiedlich Gewerkschaften ihre politische Rolle auslegen und welche Auswirkungen dies auf ihre Arbeit hat.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Während der Fragerunde nutzte ich die Gelegenheit, Professor McGregor nach der Wirksamkeit der <strong>Affirmative Action</strong> in Südafrika zu fragen. Mich interessierte, ob die Maßnahmen tatsächlich zu mehr Chancengleichheit für die historisch benachteiligte schwarze Bevölkerung geführt haben. Er erklärte, dass die gesetzlichen Regelungen zwar Fortschritte ermöglicht hätten, viele Unternehmen und andere Stakeholder jedoch nach Schlupflöchern suchten, um die Vorgaben zu umgehen. Dadurch würden die Ziele der Affirmative Action teilweise abgeschwächt und bestehende Ungleichheiten blieben in vielen Bereichen weiterhin bestehen. Dieser Austausch verdeutlichte, wie komplex der gesellschaftliche Wandel in Südafrika auch mehr als 30 Jahre nach dem Ende der Apartheid noch immer ist.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Im Anschluss besuchten wir das Unternehmen <strong>Chemetall</strong>, eine Tochtergesellschaft der BASF-Gruppe, in Boksburg East. Nach einer Begrüßung wurden wir in kleinere Gruppen eingeteilt und erhielten Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche wie Marketing, Personalwesen, Forschung und Entwicklung sowie die Produktion. Besonders beeindruckend war die Besichtigung der Produktionsanlagen und Labore, in denen wir die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards des Unternehmens kennenlernen konnten. Zudem erfuhren wir, wie chemische Produkte entwickelt, geprüft und für Kunden weltweit hergestellt werden.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Zum Abschluss des Besuchs kamen wir mit dem Geschäftsführer ins Gespräch. Dabei diskutierten wir über Arbeitssicherheit, Fachkräftegewinnung, wirtschaftliche Herausforderungen und die Auswirkungen internationaler Entwicklungen auf ein global agierendes Industrieunternehmen. Der Besuch bei Chemetall bildete einen spannenden Kontrast zum Vormittag: Während wir an der Universität die wissenschaftlichen und politischen Perspektiven auf Arbeitsbeziehungen kennengelernt hatten, erhielten wir am Nachmittag einen praxisnahen Einblick in den Alltag eines international tätigen Unternehmens. Gerade diese Verbindung aus Theorie und Praxis machte den dritten Tag unserer Studienreise besonders lehrreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter geht es in Teil 2</p>



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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Jordan Mutombo</p>



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<p class="has-x-large-font-size wp-block-paragraph"><strong>Hier finden Sie beide Teile:</strong></p>



<div class="wp-block-query is-layout-flow wp-block-query-is-layout-flow"><ul class="wp-block-post-template is-layout-flow wp-block-post-template-is-layout-flow"><li class="wp-block-post post-11488 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kultur-bildung-literatur category-politik-wirtschaft-umwelt tag-studienreise-nach-suedafrika">
<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/07/20/studienreise-nach-suedafrika-teil-1/" target="_self">Studienreise nach Südafrika – Teil 1</a></h2>

<div class="wp-block-post-excerpt has-small-font-size"><p class="wp-block-post-excerpt__excerpt">Ein Beitrag von Jordan Mutombo Erster Tag in Südafrika: Erste Eindrücke und spannende Gespräche Durch mein einjähriges Studium an der Europäischen Akademie der Arbeit hatte ich die besondere Ehre, im… <a class="wp-block-post-excerpt__more-link" href="https://forumwk.de/2026/07/20/studienreise-nach-suedafrika-teil-1/"><strong>weiterlesen…</strong></a></p></div>
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<h2 class="wp-block-post-title has-large-font-size"><a href="https://forumwk.de/2026/07/20/studienreise-nach-suedafrika-teil-2/" target="_self">Studienreise nach Südafrika – Teil 2</a></h2>

<div class="wp-block-post-excerpt has-small-font-size"><p class="wp-block-post-excerpt__excerpt">Ein Beitrag von Jordan Mutombo Vierter Tag in Südafrika: Der Tag der Arbeit – Ein unvergesslicher Moment Der vierte Tag unserer Studienreise fiel auf den 1. Mai, den internationalen Tag… <a class="wp-block-post-excerpt__more-link" href="https://forumwk.de/2026/07/20/studienreise-nach-suedafrika-teil-2/"><strong>weiterlesen…</strong></a></p></div>
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		<title>Studienreise nach Südafrika – Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur/Bildung/Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft/Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise nach Südafrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Beitrag von Jordan Mutombo Vierter Tag in Südafrika: Der Tag der Arbeit – Ein unvergesslicher Moment Der vierte Tag unserer Studienreise fiel auf den 1. Mai, den internationalen Tag der Arbeit. Gemeinsam nahmen wir an der Maikundgebung des Gewerkschaftsdachverbands SAFTU an der City Hall in Johannesburg teil. Für mich war dieser Tag einer der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Beitrag von Jordan Mutombo</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vierter Tag in Südafrika: Der Tag der Arbeit – Ein unvergesslicher Moment</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Der vierte Tag unserer Studienreise fiel auf den <strong>1. Mai</strong>, den internationalen Tag der Arbeit. Gemeinsam nahmen wir an der <strong>Maikundgebung des Gewerkschaftsdachverbands SAFTU</strong> an der <strong>City Hall in Johannesburg</strong> teil. Für mich war dieser Tag einer der emotionalsten und eindrucksvollsten der gesamten Reise.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Bereits beim Betreten des Veranstaltungsgeländes war die besondere Atmosphäre spürbar. Hunderte Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus verschiedenen Branchen hatten sich versammelt, um gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen, soziale Gerechtigkeit und die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzutreten. Fahnen, Gesänge und Sprechchöre prägten das Bild und machten deutlich, welchen hohen Stellenwert der Tag der Arbeit in Südafrika besitzt.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Für mich wurde dieser Tag jedoch noch außergewöhnlicher: Ich wurde von den Veranstaltern als <strong>Gewerkschafter aus Deutschland</strong> angekündigt und eingeladen, selbst eine Rede vor den anwesenden Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern zu halten. Bevor ich mit meiner Ansprache begann, rief ich laut <strong>„Amandla!“</strong> – worauf die Menschenmenge geschlossen mit <strong>„Awethu!“</strong> antwortete. Dieser historische Ruf aus der Zeit des Kampfes gegen die Apartheid bedeutet übersetzt <strong>„Die Macht dem Volke“</strong> und sorgte für einen ganz besonderen Gänsehautmoment.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">In meiner Rede betonte ich, dass der <strong>1. Mai</strong> weit mehr sei als ein Tag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Er sei auch ein Tag für all jene Familien, die täglich Opfer bringen, damit ihre Angehörigen ein gutes Leben führen können. Beschäftigte kämpften nicht nur für bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne für sich selbst, sondern auch für ihre Kinder, ihre Familien und die Gemeinschaften, in denen sie leben. Gute Arbeit bedeute deshalb immer auch soziale Sicherheit und Zukunftsperspektiven für die Menschen, die hinter jeder Arbeitnehmerin und jedem Arbeitnehmer stehen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Besonders bewegend war für mich, diese Rede auf dem afrikanischen Kontinent halten zu dürfen. Aufgrund meines afrikanischen Migrationshintergrundes hatte dieser Moment für mich eine ganz persönliche Bedeutung. Vor Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern aus Südafrika sprechen zu dürfen, erfüllte mich mit großem Stolz und Dankbarkeit. Es war ein Augenblick, den ich sicherlich nie vergessen werde und der mir noch einmal gezeigt hat, dass Solidarität und der Einsatz für soziale Gerechtigkeit Menschen über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg verbinden.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die anschließenden Redebeiträge der südafrikanischen Gewerkschaftsvertreter beschäftigten sich unter anderem mit der hohen Arbeitslosigkeit, der sozialen Ungleichheit sowie der Forderung nach besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen. Für mich war dieser Tag weit mehr als nur der Besuch einer Maikundgebung – er war ein eindrucksvolles Erlebnis gelebter internationaler Solidarität und einer der Höhepunkte unserer gesamten Studienreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fünfter Tag in Südafrika: Arbeitsrecht und die bewegende Geschichte der Apartheid</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Am fünften Tag unserer Studienreise besuchten wir zunächst die <strong>University of Johannesburg</strong>. Dort nahmen wir an einer Vorlesung zum <strong>südafrikanischen Arbeitsrecht</strong> teil und erhielten einen Einblick in die rechtlichen Grundlagen des Arbeitsmarktes. Dabei wurden unter anderem die Rolle der Gewerkschaften, Tarifverhandlungen sowie der gesetzliche Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern behandelt. Besonders interessant war es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem südafrikanischen und dem deutschen Arbeitsrecht kennenzulernen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Im Anschluss stand der Besuch des <strong>Apartheid Museums</strong> in Johannesburg auf dem Programm. Bereits beim Betreten des Museums wurde deutlich, dass dieser Ort weit mehr als eine gewöhnliche Ausstellung ist. Anhand zahlreicher Originaldokumente, Fotografien, Filmaufnahmen und persönlicher Schicksale wurde die Geschichte der Apartheid eindrucksvoll aufgearbeitet. Besonders bewegend war zu sehen, wie das Leben der Menschen über Jahrzehnte hinweg allein aufgrund ihrer Hautfarbe gesetzlich geregelt und eingeschränkt wurde.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Neben dem langen Kampf von <strong>Nelson Mandela</strong> gegen das Apartheidregime wurde auch die bedeutende Rolle seiner damaligen Ehefrau <strong>Winnie Madikizela-Mandela</strong> hervorgehoben. Trotz jahrelanger Überwachung, Repressionen und persönlicher Rückschläge setzte sie sich unermüdlich für den Widerstand gegen die Apartheid ein und wurde für viele Menschen zu einem Symbol des Freiheitskampfes. Gleichzeitig zeigte das Museum auch die kontroversen Seiten ihres politischen Wirkens und machte deutlich, dass Geschichte häufig vielschichtiger ist, als sie auf den ersten Blick erscheint.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Beeindruckend war außerdem die Darstellung des langen Weges Südafrikas von einem System der Rassentrennung hin zu einer demokratischen Gesellschaft. Die Ausstellung machte deutlich, wie tief die Apartheid das Land geprägt hat und warum viele ihrer sozialen und wirtschaftlichen Folgen bis heute spürbar sind.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Für mich war der Museumsbesuch einer der emotionalsten Momente der gesamten Studienreise. Viele Themen, die wir in den Tagen zuvor mit Gewerkschaften, Wissenschaftlern und politischen Institutionen diskutiert hatten – etwa soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit oder <strong>Affirmative Action</strong> – ließen sich hier historisch einordnen. Das Museum machte eindrucksvoll deutlich, dass die Herausforderungen Südafrikas nur vor dem Hintergrund seiner Geschichte verstanden werden können.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Der Besuch regte mich dazu an, über die Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechten nachzudenken. Er war nicht nur ein Ort des Erinnerns, sondern auch des Lernens und der Reflexion und bildete einen würdigen Abschluss eines weiteren ereignisreichen Tages unserer Studienreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sechster Tag in Südafrika: Begegnungen in Soweto und ein besonderer Abschied</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Am letzten Tag unserer Studienreise führte uns unser Weg nach <strong>Soweto</strong>, einen der bekanntesten Townships Südafrikas. Der Tag begann mit dem Besuch der <strong>Regina Mundi Kirche</strong>, die während der Apartheid zu einem wichtigen Symbol des Widerstands wurde. Da politische Versammlungen damals häufig verboten waren, bot die Kirche vielen Menschen einen geschützten Ort, um sich auszutauschen und gegen das Apartheidregime zu organisieren. Bis heute erinnern Einschusslöcher an den Wänden sowie zahlreiche Gedenktafeln an diese bewegte Zeit.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Während des Gottesdienstes wurden wir als <strong>Gäste aus Deutschland</strong> herzlich von der Gemeinde begrüßt. Besonders berührt hat mich die offene und herzliche Atmosphäre. Zu den südafrikanischen Gospelliedern tanzte ich gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern. Obwohl wir uns sprachlich nicht immer verständigen konnten, waren die Freude, der Glaube und der Zusammenhalt der Menschen deutlich spürbar. Dieser Besuch war für mich einer der emotionalsten Momente der gesamten Studienreise.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Anschließend erkundeten wir Soweto auf eine ganz besondere Weise. Gemeinsam mit meiner Kommilitonin <strong>Martina</strong>, unserem Dolmetscher <strong>Chris</strong> und unserem südafrikanischen Tuk-Tuk-Fahrer <strong>Lungile</strong> fuhren wir mit einem Tuk Tuk durch die Straßen des Townships. Die Fahrt war stellenweise ziemlich holprig und wackelig, sorgte aber gleichzeitig für viele lustige Momente und ermöglichte uns einen authentischen Einblick in das Leben vor Ort.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Soweto wird außerhalb Südafrikas häufig mit Kriminalität und Armut in Verbindung gebracht und genießt deshalb vielerorts einen eher schlechten Ruf. Umso gespannter war ich darauf, mir selbst ein Bild von diesem geschichtsträchtigen Stadtteil zu machen. Schon nach kurzer Zeit stellte ich jedoch fest, dass die Menschen, denen wir begegneten, uns mit großer Offenheit und Herzlichkeit empfingen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Viele Bewohnerinnen und Bewohner winkten uns freundlich zu, während zahlreiche Kinder lachend auf uns zuliefen und beim Vorbeifahren mit mir abklatschten. Einige riefen dabei <strong>„Mahlangu, shoot me!“</strong>, was sinngemäß bedeutet: <em>„Heller Mann, mach ein Foto von mir!“</em> Ich musste darüber schmunzeln, weil ich – ähnlich wie in Deutschland – auch hier als jemand wahrgenommen wurde, der anders aussieht. Obwohl ich afrikanische Wurzeln habe, wurde ich aufgrund meines äußeren Erscheinungsbildes sofort als Besucher erkannt.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Während der Tour wurden jedoch auch die schwierigen Lebensbedingungen vieler Menschen sichtbar. Aus Respekt vor ihrer Situation entschied ich mich bewusst dagegen, Fotos von ihrer prekären Lebenslage zu machen. Mir war es wichtiger, den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Gastfreundschaft wertzuschätzen, anstatt ihre Armut mit der Kamera festzuhalten. Diese Begegnungen haben mich tief beeindruckt und mir gezeigt, dass ein Ort nicht allein nach seinem Ruf beurteilt werden sollte.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ein weiterer Höhepunkt war unser Besuch der <strong>Vilakazi Street</strong>, der weltweit einzigen Straße, in der mit <strong>Nelson Mandela</strong> und <strong>Desmond Tutu</strong> zwei Friedensnobelpreisträger gelebt haben. Dort besichtigten wir unter anderem das ehemalige Wohnhaus Nelson Mandelas und erfuhren mehr über die Geschichte des Freiheitskampfes gegen die Apartheid. Dieser Ort machte noch einmal eindrucksvoll deutlich, welche zentrale Rolle Soweto im Kampf für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte gespielt hat.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Nach den vielen Eindrücken der vergangenen Tage traten wir schließlich die Fahrt zum <strong>O. R. Tambo International Airport</strong> an. Während des Rückflugs nach Deutschland ließ ich die Studienreise noch einmal Revue passieren. Die Gespräche mit Gewerkschaften, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Unternehmen sowie den Menschen vor Ort haben meinen Blick auf Südafrika nachhaltig geprägt. Besonders in Erinnerung bleiben werden mir die Diskussionen über Arbeits- und Sozialpolitik, meine Rede am <strong>Tag der Arbeit</strong> vor den Mitgliedern der <strong>SAFTU</strong>, aber vor allem die außergewöhnliche Gastfreundschaft, die wir überall erleben durften.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Studienreise war für mich weit mehr als eine akademische Exkursion. Sie hat mir gezeigt, wie eng Geschichte, Politik, Arbeitswelt und gesellschaftlicher Zusammenhalt miteinander verbunden sind. Vor allem aber hat sie mir verdeutlicht, wie wichtig internationale Solidarität und der Austausch zwischen Gewerkschaften über Ländergrenzen hinweg sind. Ich kehre mit vielen neuen Erkenntnissen, wertvollen Begegnungen und unvergesslichen Erinnerungen nach Deutschland zurück – und mit dem Wunsch, eines Tages nach Südafrika zurückzukehren.</p>



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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Fotos: Jordan Mutombo</p>



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<p class="has-x-large-font-size wp-block-paragraph"><strong>Hier finden Sie beide Teile:</strong></p>



<div class="wp-block-query is-layout-flow wp-block-query-is-layout-flow"><ul class="wp-block-post-template is-layout-flow wp-block-post-template-is-layout-flow"><li class="wp-block-post post-11488 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kultur-bildung-literatur category-politik-wirtschaft-umwelt tag-studienreise-nach-suedafrika">
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		<title>Mit Musik die Welt entdecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:51:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ankündigungen/Termine]]></category>
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		<category><![CDATA[Musikschule Wermelskirchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beitrag von Christian Vogeler Musikschule Wermelskirchen startet nach den Sommerferien in den Bürgerhäusern neue Kurse der Musikalischen Früherziehung für Kinder ab vier Jahren. Spielerisch singen, tanzen, musizieren und dabei ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten für die persönliche Entwicklung stärken – genau das bietet die Musikalische Früherziehung der Musikschule Wermelskirchen. Das zweijährige Kursangebot richtet sich an Kinder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Beitrag von Christian Vogeler</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><em>Musikschule Wermelskirchen startet nach den Sommerferien in den Bürgerhäusern neue Kurse der Musikalischen Früherziehung für Kinder ab vier Jahren.</em></h2>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Spielerisch singen, tanzen, musizieren und dabei ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten für die persönliche Entwicklung stärken – genau das bietet die Musikalische Früherziehung der Musikschule Wermelskirchen. Das zweijährige Kursangebot richtet sich an Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren und vermittelt einen kindgerechten Zugang zur Welt der Musik.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">In Gruppen mit bis zu zwölf Kindern erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Musik mit allen Sinnen. Zum Unterricht gehören Singen und rhythmisches Sprechen, Bewegung und Tanz, das Musizieren auf dem Orff-Instrumentarium sowie erste Inhalte der Musiklehre. Auch Geschichten, Bilder, Verse und Spiele zur Sprachförderung werden in die Unterrichtsgestaltung einbezogen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">„Im Mittelpunkt steht die Freude am gemeinsamen Musizieren“, erklärt Jens Olaf Mayland, Leiter der Musikschule. „Kinder lernen am besten durch aktives Erleben und Ausprobieren. Deshalb verbinden wir musikalische Inhalte mit Spiel, Bewegung und Kreativität.“</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Neben der musikalischen Förderung unterstützt das Angebot auch die allgemeine Entwicklung der Kinder. Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit, Geschicklichkeit, Ausdrucksvermögen sowie soziale Kompetenzen werden durch den ganzheitlichen Umgang mit Musik gestärkt. Leistungsdruck spiele dabei bewusst keine Rolle – vielmehr gehe es darum, Begeisterung für Musik zu wecken und die Grundlagen für eine spätere instrumentale oder vokale Ausbildung zu legen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Der Unterricht findet einmal wöchentlich für 60 Minuten statt, wahlweise vormittags oder nachmittags. Angeboten werden die Kurse im Hauptgebäude der Musikschule in den Bürgerhäusern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Musikalische Früherziehung kompakt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einstiegsalter ab 4 Jahren</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gruppengröße bis zu 12 Kinder</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterricht 60 Minuten wöchentlich</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgende Termine stehen im Vormittagsbereich zur Auswahl:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dienstag, 08:30 Uhr – 09:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittwoch, 09:30 Uhr – 10:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag, 08:30 Uhr – 09:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freitag, 08:30 Uhr – 09:30 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend können die Kinder in die Kita gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Nachmittagsbereich stehen folgende Termine zur Auswahl:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Montag, 14:45 Uhr – 15:45 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dienstag, 15:00 Uhr – 16:00 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dienstag, 16:15 Uhr – 17:15 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittwoch, 15:00 Uhr – 16:00 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kursdauer 1 oder 2 Jahre</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterrichtsort: Musikschulhauptgebäude&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die monatlichen Kosten belaufen sich im September 2026 auf 27,50 € und ab Oktober 2026 auf 28 €.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Anmeldung und Informationen: Interessierte Eltern erhalten weitere Informationen zu Kursbeginn, Unterrichtszeiten, möglichen Ermäßigungen und freien Plätzen direkt bei der Musikschule WK.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="mailto:info@musikschule-wermelskirchen.de">info@musikschule-wermelskirchen.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tel. 02196 88 29 59–0</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Foto: Musikschule Wermelskirchen</p>
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		<title>Mein Statement zur Fußball WM</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/07/07/mein-statement-zur-fussball-wm/</link>
					<comments>https://forumwk.de/2026/07/07/mein-statement-zur-fussball-wm/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Familie/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur/Bildung/Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball WM 2026]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://forumwk.de/?p=11156</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Harald Heidbüchel Die Fußball-Weltmeisterschaft ist weit mehr als ein Sportereignis. Sie verbindet Menschen unterschiedlichster Nationen, Kulturen und Generationen durch die gemeinsame Begeisterung für den Fußball. Fairness, Respekt und Teamgeist sollten dabei stets im Mittelpunkt stehen. Ich selbst war in Kanada/Toronto bei Verwandtenbesuch und habe mir das Spektakel rund um das Stadion und der Innenstadt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph"><em>Von Harald Heidbüchel</em></p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Fußball-Weltmeisterschaft ist weit mehr als ein Sportereignis. Sie verbindet Menschen unterschiedlichster Nationen, Kulturen und Generationen durch die gemeinsame Begeisterung für den Fußball. Fairness, Respekt und Teamgeist sollten dabei stets im Mittelpunkt stehen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ich selbst war in Kanada/Toronto bei Verwandtenbesuch und habe mir das Spektakel rund um das Stadion und der Innenstadt angesehen. Hier muss ich sagen einfach nur fantastisch wie Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammenrücken und gemeinsam feiern.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ich hätte auch eine Eintrittskarte haben können welche ich aus Gründen der horrenden Preise und Einstellung der FIFA gegenüber abgelehnt habe.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Fußball-Weltmeisterschaft lebt von ihren Fans – nicht von ihren Einnahmen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die stark gestiegenen Ticketpreise sowie die zunehmende Kommerzialisierung des Turniers schließen immer mehr Menschen und echte Fußballfans von einem Besuch der Spiele aus. Fußball droht sich von seinen Wurzeln zu entfernen.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Hinzu kommt noch die aktuelle Entwicklungen rund um FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump. Der Eindruck, dass politische Nähe und persönliche Beziehungen Einfluss auf Entscheidungen im Weltfußball nehmen könnten, beschädigt das Vertrauen in die Integrität des Sports. </p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die FIFA muss ihre politische Unabhängigkeit wahren und transparent handeln. Sportliche Entscheidungen dürfen weder durch politische Interessen noch durch den Einfluss einzelner Staats- oder Regierungschefs geprägt werden. Nur gleiche Regeln für alle sichern die Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs. </p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Die Fußball-WM gehört den Spielerinnen und Spielern, den Fans und dem Fairplay – nicht der politischen Inszenierung. Gerade in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher Spannungen braucht der Fußball klare Haltung, Transparenz und die konsequente Einhaltung seiner eigenen Werte.</p>



<p class="has-text-align-justify wp-block-paragraph">Ach so und noch was….es gibt einen Fußballsong von 1974, gesungen von der Deutschen Nationalmannschaft „Fußball ist unser Leben, denn König Fußball regiert die Welt …“<br>Gibt’s das noch???</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Foto: Fanbereich Toronto am Ontariosee / Harald Heidbüchel</p>
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		<title>Ein Kürbis mit schwarzen Punkten – die Yayoi Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig Köln</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/07/05/ein-kuerbis-mit-schwarzen-punkten-die-yayoi-kusama-ausstellung-im-museum-ludwig-koeln/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Autoren]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 17:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur/Bildung/Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Ludwig Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Yayoi Kusama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Ute Rosen Eine mannshohe Kürbisskulptur markiert den Eingang der Ausstellung. Für die 97-jährige Künstlerin hat dieses Motiv eine tiefe symbolische Bedeutung: aufgewachsen im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb in Matsumoto/Japan, verweist es auf ihre Affinität zur Natur und ihren organischen Formen, auf Werden und Vergänglichkeit als Teil eines größeren Ganzen. Die aufgebrachten Punkte und Muster durchziehen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Von Ute Rosen</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine mannshohe Kürbisskulptur markiert den Eingang der Ausstellung. Für die 97-jährige Künstlerin hat dieses Motiv eine tiefe symbolische Bedeutung: aufgewachsen im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb in Matsumoto/Japan, verweist es auf ihre Affinität zur Natur und ihren organischen Formen, auf Werden und Vergänglichkeit als Teil eines größeren Ganzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aufgebrachten Punkte und Muster durchziehen die Ausstellung und sind ihr Markenzeichen. Schon früh im Alter von etwa 10 Jahren von Halluzinationen heimgesucht, in denen sie ihre Umgebung wie durch ein Punkt- und Netzmuster wahrnimmt, wird dies zur Grundlage ihres späteren künstlerischen Schaffens.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung mit über 300 Werken gibt einen Überblick über ihr 70 Jahre umfassendes Lebenswerk. Es umfasst monocrome, zum Teil sehr großformatige Bilder bis hin zu ihren späteren farbenfrohen Kompositionen, gearbeitet in Öl, Acryl, Aquarell, Pastell und Mischtechniken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt aber auch andere Aspekte ihres unermüdlichen Schaffens: Skulpturen, Installationen, textile Arbeiten, Romane und Gedichte, Dokumentationen über ihre politischen Aktivitäten und ihre provokanten Happenings zu Vietnamkrieg und Flower-Power-Bewegung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Themen wie Tod, Vergänglichkeit, Freude, Sexualität verarbeitet sie in ihren Werken, die immer wieder auch Spiegelbild ihrer persönlichen Befindlichkeiten bis hin zu gesundheitlichen Krisen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kusamas Kunst, in der sie ihre sehr persönliche, einzigartige Bildsprache umsetzt, scheint leicht zugänglich zu sein und ist doch tiefgründig und vielschichtig. Es sind Werke, die mit düsteren Farben Traurigkeit, Einsamkeit und Ängste erahnen lassen, dann wiederum versprühen Kompositionen mit leuchtenden Farben und verspielten Formen Leichtigkeit und Lebensfreude. Begehbare Installationen, die mit Spiegelungen und Lichteffekten spielen, ermöglichen überraschende künstlerische Erfahrungen. Nach langem Leben und Schaffen in New York und im Ausland kehrte Yayoi Kusama 1973 endgültig nach Japan zurück, wo sie seit 1977 aufgrund erneuter gesundheitlicher Probleme freiwillig in einer psychiatrischen Klinik in Tokio lebt und in ihrem von dort fußläufig erreichbaren Atelier weiterhin künstlerisch tätig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung ist noch zu sehen bis 02. August 2026 und konnte bis jetzt einen ungebrochenen Besucherrekord verzeichnen. Bis zum Ende der Ausstellung werden bis ca. 470000 Besucher erwartet. Sie ist auch für Kinder gut geeignet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider sind die Tickets zum Besuch der Ausstellung alle ausverkauft, es lohnt sich jedoch, von Zeit zu Zeit auf der Internet-Seite des Museums Ludwig zu schauen, da immer wieder Tickets angeboten werden. Dann muss man schnell sein und sofort buchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Link: <a href="https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/yayoi-kusama" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/yayoi-kusama</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">Foto: KI generiert</p>
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