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	Kommentare zu: Camino Francés 2017 – Folge 17 von 17	</title>
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		Von: RA Stefan Markel		</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/10/07/camino-frances-2017-folge-17-von-17/#comment-2512</link>

		<dc:creator><![CDATA[RA Stefan Markel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2026 07:49:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Applaus, Applaus, Applaus!
Jede Faser meines Körpers kann die Beweggründe, die &quot;Höhen, Mitten und Tiefen,die  Strapazen, Eintönigkeiten und  Glücksmomente der Wegbewältigung und des Resümees nachvollziehen. 

Pilgerwege sind keine Wanderungen, keine &quot;Abwesenheiten vom normalen Leben&quot;, keine Urlaube, sie sind etwas ganz anderes, kaum zu beschreiben. Es ist das Betreten einer anderen Welt, das Durchstöbern eines völlig anderen Universums, in dem Formen und Farben, Töne und Gerüche verschwimmen, reduziert auf das unmittelbare Erleben, ohne Ängste und ohne Erwartungen. Das bunteste Leben erfahren, ohne die Scheuklappen von Angst, Vorurteil und Erwartungen. Eine Welt voll Demut, Bescheidenheit und Dankbarkeit. Das macht die Sinne frei - und das Wichtigste: Es kann nichts schiefgehen! 

Der Himmel auf Erden erlebt, wer es schafft, Alles um sich herum wahrzunehmen, wie es ist, es zu fühlen und &quot;den denkenden Kopf&quot; auszuschalten. Wers nicht glaubt - doch, das geht:  Nirwana.

In SdC war für mich deshalb bisher nicht Schluß des Weges,   weil die Seele sich am Ende  des offiziellen camino (vor dem &quot;wieder-Auftauchen-müssen) so weit befreit fühlte, dass sie die Treppe zum Himmel (stairway to heaven) weitersteigen und sich noch stärker &quot;heimgezogen&quot; fühlen wollte, das Herz sich zutiefst nach weiteren Erlebnissen der Geborgenheit sehnte, eingebettet in den erwartungsfreien Kreislauf des Lebens, Liebens, Geben und Nehmens (und nicht in ein emotionsloses Hamsterrad) und: Weil der Körper nicht einfach aufhören konnte mit der Lauferei. 100 km weiter -  ein Klacks.   Als Belohnung lockten 1.000000 weitere kleine Erlebnisse und Begegnungen, jede einzelne ein Glücksmoment für sich.  

Danke für Deinen Bericht!

Buen camino e ultreya et suseia&quot;!
Stefan]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Applaus, Applaus, Applaus!<br>
Jede Faser meines Körpers kann die Beweggründe, die “Höhen, Mitten und Tiefen,die  Strapazen, Eintönigkeiten und  Glücksmomente der Wegbewältigung und des Resümees nachvollziehen. </p>
<p>Pilgerwege sind keine Wanderungen, keine “Abwesenheiten vom normalen Leben”, keine Urlaube, sie sind etwas ganz anderes, kaum zu beschreiben. Es ist das Betreten einer anderen Welt, das Durchstöbern eines völlig anderen Universums, in dem Formen und Farben, Töne und Gerüche verschwimmen, reduziert auf das unmittelbare Erleben, ohne Ängste und ohne Erwartungen. Das bunteste Leben erfahren, ohne die Scheuklappen von Angst, Vorurteil und Erwartungen. Eine Welt voll Demut, Bescheidenheit und Dankbarkeit. Das macht die Sinne frei – und das Wichtigste: Es kann nichts schiefgehen! </p>
<p>Der Himmel auf Erden erlebt, wer es schafft, Alles um sich herum wahrzunehmen, wie es ist, es zu fühlen und “den denkenden Kopf” auszuschalten. Wers nicht glaubt – doch, das geht:  Nirwana.</p>
<p>In SdC war für mich deshalb bisher nicht Schluß des Weges,   weil die Seele sich am Ende  des offiziellen camino (vor dem “wieder-Auftauchen-müssen) so weit befreit fühlte, dass sie die Treppe zum Himmel (stairway to heaven) weitersteigen und sich noch stärker “heimgezogen” fühlen wollte, das Herz sich zutiefst nach weiteren Erlebnissen der Geborgenheit sehnte, eingebettet in den erwartungsfreien Kreislauf des Lebens, Liebens, Geben und Nehmens (und nicht in ein emotionsloses Hamsterrad) und: Weil der Körper nicht einfach aufhören konnte mit der Lauferei. 100 km weiter –  ein Klacks.   Als Belohnung lockten 1.000000 weitere kleine Erlebnisse und Begegnungen, jede einzelne ein Glücksmoment für sich.  </p>
<p>Danke für Deinen Bericht!</p>
<p>Buen camino e ultreya et suseia”!<br>
Stefan</p>
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