<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	
	>
<channel>
	<title>
	Kommentare zu: Flüchtig gelesen – Sachsen-Anhalt, das Lesen und der vorpolitische Raum	</title>
	<atom:link href="https://forumwk.de/2026/09/10/fluechtig-gelesen-sachsen-anhalt-das-lesen-und-der-vorpolitische-raum/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://forumwk.de/2026/09/10/fluechtig-gelesen-sachsen-anhalt-das-lesen-und-der-vorpolitische-raum/</link>
	<description>Ein Ort für Informationen, Meinungen, Kommentare, Hinweise, Tipps und Service, Termine und Veranstaltungen, Meldungen, Wermelskirchen betreffend und von öffentlichem Belang.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Sep 2026 11:01:04 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
	<item>
		<title>
		Von: Karl-Reiner Engels		</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/09/10/fluechtig-gelesen-sachsen-anhalt-das-lesen-und-der-vorpolitische-raum/#comment-2450</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl-Reiner Engels]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 11:01:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://forumwk.de/?p=13112#comment-2450</guid>

					<description><![CDATA[Vielleicht sollte man der Eigenbeschreibung von Martin Sellner nicht unkritisch folgen, &quot;sie seien alle rechte Gramscianer&quot;, sondern aufmerksam machen auf Georges Sorel, von dem Gramsci beeinflusst war und von dem Mussolini sagte, dass er ihm als Lehrmeistern am meisten verdanke. (WIKI:Georges Sorel). Was mir noch auffällt, ist die inhaltliche Gestaltung der  Reden von Frau Weidel, wo ich paraphrasierte Elemente der Reden von Franz Josef Strauss finde, wenn er über die SPD redet und als deren ideologische Grundlage für ihr politisches Handeln den Marxismus (Klassenkampf!) nennt, wohl wissend, dass mit dem Godesberger Programm der Abschied vom Marxismus und die Entwicklung zur Volkspartei beschlossen war. So redet Frau Weidel heute auch, als Beweis für die nicht vorhandene Linksentwicklung, von einer sozialistischen Umverteilung durch die Regierungskoalition und greift dabei die scharfe Kritik an Merkel wieder auf, die auch in Teilen der CDU (siehe nicht nur aber auch Kritik der Werteunion) virulent war und ist. Damit sei verwiesen auf Übereinstimmungen von Teilen der CDU mit der AfD. Die Politik der &quot;Zeitenwende&quot; tut ein übriges, um die AfD als einzige oppositionelle Kraft erscheinen zu lassen.  Meine an Google KI gestellte  Frage nach den &quot;philosophische quellen der afd&quot; ergab folgende Zusammenfassung (bfb):  &quot;Das philosophische Gerüst der heutigen AfD ist folglich eklektisch (zusammengewürfelt). Während die ökonomischen Ansätze in Teilen libertär geprägt sind, basiert das gesellschafts- und staatspolitische Denken in weiten Teilen auf einer Radikalisierung des Konservatismus – fundiert durch die staatsrechtliche Kritik Carl Schmitts und die kulturtheoretischen Konzepte des modernen Ethnopluralismus.&quot; Meine These: Die einzige Alternative zum Kapitalismus ist der Sozialismus. Dafür nehme ich dann gerne auch Gramsci zur Hilfe, um die notwendigen revolutionären Veränderungen eine Form zu geben, der Gestaltung allerdings dann abhängig ist, von demokratischen Prozessen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht sollte man der Eigenbeschreibung von Martin Sellner nicht unkritisch folgen, “sie seien alle rechte Gramscianer”, sondern aufmerksam machen auf Georges Sorel, von dem Gramsci beeinflusst war und von dem Mussolini sagte, dass er ihm als Lehrmeistern am meisten verdanke. (WIKI:Georges Sorel). Was mir noch auffällt, ist die inhaltliche Gestaltung der  Reden von Frau Weidel, wo ich paraphrasierte Elemente der Reden von Franz Josef Strauss finde, wenn er über die SPD redet und als deren ideologische Grundlage für ihr politisches Handeln den Marxismus (Klassenkampf!) nennt, wohl wissend, dass mit dem Godesberger Programm der Abschied vom Marxismus und die Entwicklung zur Volkspartei beschlossen war. So redet Frau Weidel heute auch, als Beweis für die nicht vorhandene Linksentwicklung, von einer sozialistischen Umverteilung durch die Regierungskoalition und greift dabei die scharfe Kritik an Merkel wieder auf, die auch in Teilen der CDU (siehe nicht nur aber auch Kritik der Werteunion) virulent war und ist. Damit sei verwiesen auf Übereinstimmungen von Teilen der CDU mit der AfD. Die Politik der “Zeitenwende” tut ein übriges, um die AfD als einzige oppositionelle Kraft erscheinen zu lassen.  Meine an Google KI gestellte  Frage nach den “philosophische quellen der afd” ergab folgende Zusammenfassung (bfb):  “Das philosophische Gerüst der heutigen AfD ist folglich eklektisch (zusammengewürfelt). Während die ökonomischen Ansätze in Teilen libertär geprägt sind, basiert das gesellschafts- und staatspolitische Denken in weiten Teilen auf einer Radikalisierung des Konservatismus – fundiert durch die staatsrechtliche Kritik Carl Schmitts und die kulturtheoretischen Konzepte des modernen Ethnopluralismus.” Meine These: Die einzige Alternative zum Kapitalismus ist der Sozialismus. Dafür nehme ich dann gerne auch Gramsci zur Hilfe, um die notwendigen revolutionären Veränderungen eine Form zu geben, der Gestaltung allerdings dann abhängig ist, von demokratischen Prozessen.</p>
<div class="cld-like-dislike-wrap cld-template-4">
    <div class="cld-like-wrap  cld-common-wrap">
    <a href="javascript:void(0)" class="cld-like-trigger cld-like-dislike-trigger  " title="Finde ich gut" data-comment-id="2450" data-trigger-type="like" data-restriction="cookie" data-already-liked="0">
                        <i class="far fa-smile"></i>
                    </a>
    <span class="cld-like-count-wrap cld-count-wrap">3    </span>
</div><div class="cld-dislike-wrap  cld-common-wrap">
    <a href="javascript:void(0)" class="cld-dislike-trigger cld-like-dislike-trigger  " title="Nicht gut" data-comment-id="2450" data-trigger-type="dislike" data-restriction="cookie" data-already-liked="0">
                        <i class="far fa-frown"></i>
                    </a>
    <span class="cld-dislike-count-wrap cld-count-wrap">1</span>
</div></div>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Stephan Kauderer		</title>
		<link>https://forumwk.de/2026/09/10/fluechtig-gelesen-sachsen-anhalt-das-lesen-und-der-vorpolitische-raum/#comment-2449</link>

		<dc:creator><![CDATA[Stephan Kauderer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 09:59:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://forumwk.de/?p=13112#comment-2449</guid>

					<description><![CDATA[Die im Artikel genannte Zahl stimmt: Bei jungen Wählern mit niedrigem formalem Abschluss liegt die AfD in Sachsen-Anhalt tatsächlich deutlich über 60 Prozent. Nur ist das kein Beleg für einen spezifisch generationellen Effekt, wie der Text nahelegt (&quot;junge Menschen... Wer über Jahre lernt, Texte nur zu überfliegen&quot;). Die Trennlinie in den Daten verläuft fast ausschließlich entlang des Bildungsabschlusses, nicht entlang des Alters: Ein 45-Jähriger mit Hauptschulabschluss wählt fast genauso AfD-affin wie ein 25-Jähriger mit demselben Abschluss. Der einzige Alterseffekt, der wirklich sichtbar wird, ist der Rückgang bei den über 60-Jährigen – und der betrifft beide Bildungsgruppen gleichermaßen.

Generell halte ich die Frage nach dem Wahlerfolg der AfD auf Grundlage von Bildungsabschluss oder Lesekompetenz für zu einfach beantwortet. Die Ursachen liegen meines Erachtens deutlich tiefer und sind komplexer, als es sich in einer einzelnen Korrelation abbilden lässt. Wir sollten aufpassen, dass wir es uns bei einem solchen Thema nicht zu leicht machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Artikel genannte Zahl stimmt: Bei jungen Wählern mit niedrigem formalem Abschluss liegt die AfD in Sachsen-Anhalt tatsächlich deutlich über 60 Prozent. Nur ist das kein Beleg für einen spezifisch generationellen Effekt, wie der Text nahelegt (“junge Menschen… Wer über Jahre lernt, Texte nur zu überfliegen”). Die Trennlinie in den Daten verläuft fast ausschließlich entlang des Bildungsabschlusses, nicht entlang des Alters: Ein 45-Jähriger mit Hauptschulabschluss wählt fast genauso AfD-affin wie ein 25-Jähriger mit demselben Abschluss. Der einzige Alterseffekt, der wirklich sichtbar wird, ist der Rückgang bei den über 60-Jährigen – und der betrifft beide Bildungsgruppen gleichermaßen.</p>
<p>Generell halte ich die Frage nach dem Wahlerfolg der AfD auf Grundlage von Bildungsabschluss oder Lesekompetenz für zu einfach beantwortet. Die Ursachen liegen meines Erachtens deutlich tiefer und sind komplexer, als es sich in einer einzelnen Korrelation abbilden lässt. Wir sollten aufpassen, dass wir es uns bei einem solchen Thema nicht zu leicht machen.</p>
<div class="cld-like-dislike-wrap cld-template-4">
    <div class="cld-like-wrap  cld-common-wrap">
    <a href="javascript:void(0)" class="cld-like-trigger cld-like-dislike-trigger  " title="Finde ich gut" data-comment-id="2449" data-trigger-type="like" data-restriction="cookie" data-already-liked="0">
                        <i class="far fa-smile"></i>
                    </a>
    <span class="cld-like-count-wrap cld-count-wrap">4    </span>
</div><div class="cld-dislike-wrap  cld-common-wrap">
    <a href="javascript:void(0)" class="cld-dislike-trigger cld-like-dislike-trigger  " title="Nicht gut" data-comment-id="2449" data-trigger-type="dislike" data-restriction="cookie" data-already-liked="0">
                        <i class="far fa-frown"></i>
                    </a>
    <span class="cld-dislike-count-wrap cld-count-wrap">0</span>
</div></div>
]]></content:encoded>
		
			</item>
	</channel>
</rss>
