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	Kommentare zu: 27. Januar – Worte gegen die „Nacht der Menschheit“	</title>
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		Von: Angela Ulinski		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angela Ulinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 23:05:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nelly Sachs’ Gedicht zeigt eindringlich, dass die Wahrheit über das Leid der Menschheit, über Krieg, Gewalt und das Schicksal der Opfer, unaufhaltsam in unser Leben einbrechen kann. Ihre „Propheten“ stehen für diese Stimmen des Leids und der Erinnerung, die uns aus der Sicherheit unserer Alltagsroutine reißen und uns zur Auseinandersetzung zwingen. Das Gedicht warnt davor, innerlich taub zu werden und die Schreie der Geschichte zu überhören, denn wer nicht hört, verliert sein Herz und damit seine Menschlichkeit.

Diese eindringliche Warnung findet eine direkte Bestätigung in der Rede von Tova Friedman im Bundestag. Als Überlebende von Auschwitz ruft sie dazu auf, wachsam gegenüber Hass und Antisemitismus zu bleiben. Wie sie betont: „Neutralität im Angesicht des Hasses ist keine Neutralität – sie bedeutet Zustimmung.“ Erinnern allein reicht nicht; es muss Verantwortung und Handeln folgen. Ihr Appell verdeutlicht: „Möge die Erinnerung zur Verantwortung führen, möge die Verantwortung zum Handeln führen, und möge das Handeln dafür sorgen, dass ‚Nie wieder‘ nicht nur eine Parole ist, sondern eine bleibende Verpflichtung.“

Beide Stimmen – Sachs und Friedman – mahnen uns eindringlich, dass Erinnerung und Mitgefühl keine abstrakten Begriffe sind. Sie sind aktive Verpflichtungen: Nur wer zuhört, das Leid wahrnimmt und Verantwortung übernimmt, kann verhindern, dass Unrecht wiederholt wird. Sachs’ poetische Bilder und Friedmans direkte Appelle ergänzen sich und machen klar, dass Erinnerung lebendig gehalten werden muss, um die Menschlichkeit zu bewahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nelly Sachs’ Gedicht zeigt eindringlich, dass die Wahrheit über das Leid der Menschheit, über Krieg, Gewalt und das Schicksal der Opfer, unaufhaltsam in unser Leben einbrechen kann. Ihre „Propheten“ stehen für diese Stimmen des Leids und der Erinnerung, die uns aus der Sicherheit unserer Alltagsroutine reißen und uns zur Auseinandersetzung zwingen. Das Gedicht warnt davor, innerlich taub zu werden und die Schreie der Geschichte zu überhören, denn wer nicht hört, verliert sein Herz und damit seine Menschlichkeit.</p>
<p>Diese eindringliche Warnung findet eine direkte Bestätigung in der Rede von Tova Friedman im Bundestag. Als Überlebende von Auschwitz ruft sie dazu auf, wachsam gegenüber Hass und Antisemitismus zu bleiben. Wie sie betont: „Neutralität im Angesicht des Hasses ist keine Neutralität – sie bedeutet Zustimmung.“ Erinnern allein reicht nicht; es muss Verantwortung und Handeln folgen. Ihr Appell verdeutlicht: „Möge die Erinnerung zur Verantwortung führen, möge die Verantwortung zum Handeln führen, und möge das Handeln dafür sorgen, dass ‚Nie wieder‘ nicht nur eine Parole ist, sondern eine bleibende Verpflichtung.“</p>
<p>Beide Stimmen – Sachs und Friedman – mahnen uns eindringlich, dass Erinnerung und Mitgefühl keine abstrakten Begriffe sind. Sie sind aktive Verpflichtungen: Nur wer zuhört, das Leid wahrnimmt und Verantwortung übernimmt, kann verhindern, dass Unrecht wiederholt wird. Sachs’ poetische Bilder und Friedmans direkte Appelle ergänzen sich und machen klar, dass Erinnerung lebendig gehalten werden muss, um die Menschlichkeit zu bewahren.</p>
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