Wegen der großen Nachfrage wird ein zusätzlicher JelGi-Kurs angeboten am Freitag, den 6. Dezember, von 13-18 Uhr in der Stadtbücherei Wermelskirchen

Warum haben wir so einen Drecksstall?

EIN KOMMENTAR VON WALTER SCHUBERT

Eigentlich wollte ich mich nicht mehr aufregen und eigentlich wollte ich zu diesem Thema auch nichts mehr schreiben. Aber gerade passt es zur Berichterstattung und zu einer kleinen Urlaubsbeobachtung.

Wir waren für eine Woche im Norden, besuchten ganz wunderbare Städte wie Papenburg, Aurich und Leer, fuhren zum Steinhuder Meer und bummelten durch Oldenburg. In allen Städten sind Pflastersteine verlegt, mal alt oder historisch, mal ganz neu und modern. Und für einen Wermelskirchener Bürger eine ganz erstaunliche Erkenntnis: Das Pflaster ist überall verfugt! Wir füllen die Fugen ja schon lange mit Kippen. 

Daraus ergibt sich eine weitere Erkenntnis: Warum ist unsere Stadt so zugemüllt? Fehlen Kontrollen und Strafen oder ist es ein Mentalitätsproblem? Sind hier wirklich so viele Menschen wohnhaft, denen alles egal ist? 

Ganz klar, in den besuchten Städten gibt es sicher auch Probleme, aber die Unterschiede waren schon deutlich. Ähnliche Unterschiede stellen wir auch fest, wenn wir aus Baden Württemberg oder aus Bayern zurückkommen.

Aber alles wird gut. Gerade ist der Presse zu entnehmen, dass „einige Quadratmeter“ verfugt werden! Welch eine Nachricht! Vor der Sparkasse, vor der Commerzbank und im oberen Bereich der Carl-Leverkus-Straße wird verfugt! Den Rest machen wir irgendwann.

Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

    • SIMO
    • 02.10.19, 23:21 Uhr

    Rauchverbot auch draussen. Wer kippe wegschmeisst hohes Bußgeld und zur stadtreinigung zwingen…

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      • Zukunft Wermelskirchen
      • 04.10.19, 11:27 Uhr

      Für all das hat die Stadt Wermelskirchen einen Verwandgeldkatalog veröffentlicht. Natürlich ist es doch völlig klar, dass der Katalog an keinem der Zustande etwas ändern. Die Stadt Wermelskirchen beschäftigt 400 Mitarbeiter und wäre laut Politik finanziell überfordert, sofern es zwei Stellen in diesem wichtigen Bereich gäbe. Zum Glück gibt es ja für die Bürger zur Zeit die Möglichkeit, sich per Unterschrift an dieser Situation zu beteiligen!

      Antworten

    • Zukunft Wermelskirchen
    • 04.10.19, 11:29 Uhr

    Für all das hat die Stadt Wermelskirchen einen Verwarngeldkatalog veröffentlicht. Natürlich ist es doch völlig klar, dass der Katalog an keinem der Zustände etwas ändert. Die Stadt Wermelskirchen beschäftigt 400 Mitarbeiter und wäre laut Politik finanziell überfordert, sofern es zwei Stellen in diesem wichtigen Bereich gäbe. Zum Glück gibt es ja für die Bürger zur Zeit die Möglichkeit, sich per Unterschrift an dieser Situation zu beteiligen!

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