Strukturfonds für Hausärzte gestartet

Düsseldorf/Wermelskirchen | In 14 Fällen konnte die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) bereits positive Bescheide zur Förderung einer hausärztlichen Tätigkeit an Förderkandidaten im Rheinland versenden, unter anderem auch in Wermelskirchen, wie aerzteblatt.de gestern berichtete. Möglich mache das der seit Ende 2018 bestehende Strukturfonds, ein Förderprogramm der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein für schlecht versorgte Regionen.

Gewährt wurden demnach Zuschüsse für Investitionskosten in Höhe von jeweils bis zu 70.000 Euro als Hilfe beim Einstieg in die ambulante Tätigkeit.

„Wir freuen uns nicht nur über die hohe Zahl der Anträge, sondern auch darüber, dass die Geförderten mehrheitlich volle Zulassungen aufnehmen, also einen umfänglichen vertragsärztlichen Versorgungsauftrag ausfüllen werden“, so Carsten König, stellvertretender KVNO-Vorsitzender.

Die Liste der Fördergebiete in Nordrhein umfaßt aktuell noch 18 Regionen, unter anderem Wermelskirchen. In diesen Bereichen stelle die KV Mittel in Höhe von bis zu 70.000 Euro für eine Neugründung oder Übernahme einer hausärztlichen Praxis sowie die Anstellung von Hausärzten bereit. Der Katalog der Förderinstrumente solle über die derzeit angebotenen Investitions­kostenzuschüsse und Hospitationsförderungen hinaus in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden. So sei als nächster Schritt die Förderung von Famulaturen von Medizinstudierenden in Praxen niedergelassener Ärzte in Nordrhein geplant.

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