Durch die durch Bauarbeiten auf der Landebahn des Kölner Flughafens veursachten Umleitungen fliegen derzeit mehr Flieger über das Oberbergische

Schulabschlussfeier eskaliert – Ermittlung wegen Landfriedensbruch

Wermelskirchen | Im Verlauf des gestrigen Abends versammelten sich immer mehr Jugendliche auf dem Aschenplatz unterhalb des Hallenbades, offensichtlich um ihren Schulabschluss zu feiern. Ab etwa 22 Uhr häuften sich Anrufe von Anwohnern, die sich in ihrer Ruhe gestört fühlten und auf den augenscheinlichen Alkoholkonsum auf dem Sportplatz hinwiesen. Gemeinsam mit der Ordnungsbehörde Wermelskirchen wurde der Platz aufgesucht. Dort befanden sich etwa 150 Feiernde, der Sportplatz war mit Müll und Glasscherben übersät. Gegen alle Personen ergingen Platzverweise, denen aber einige nicht nachkamen.

Von einer Gruppe von etwa 30 Personen gingen verbale Aggressionen und Beleidigungen aus und es wurden Steine in Richtung der Beamtinnen und Beamten geworfen und Böller gezündet. Nach Eintreffen mehrerer Streifenwagen aus Wuppertal einschließlich eines Diensthundführers konnten die Platzverweise dann durchgesetzt werden und die Jugendlichen entfernten sich in Richtung Innenstadt.

In den kommenden Stunden gingen aus dem gesamten Stadtgebiet noch vereinzelte Anrufe mit Beschwerden über grölende Personengruppen ein und erst gegen 03.00 Uhr kehrte überall Ruhe ein.

Der Leiter der Polizeiwache Burscheid, Andreas Weilermann, zeigte sich entsetzt: “Ich bin wirklich schockiert. Diese Form der sozialschädlichen Grenzüberschreitung sowie das aggressive Verhalten gegenüber den einschreitenden Ordnungskräften ist jetzt und in der Zukunft durch und durch inakzeptabel. Nur durch die enge Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und der Unterstützung durch Beamte aus Wuppertal konnte noch Schlimmeres verhindert werden.”

Die Kreispolizeibehörde hat ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis Pressestelle • Telefon: 02202 205 120 • E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

    • Bernd Potthoff
    • 14.07.18, 20:44 Uhr

    Was soll man dazu noch sagen,alle an den Pranger stellen, Namen erfassen und den gesamten Einsatz der Behörden incl. Reparaturkosten der Zerstörung in Rechnung stellen. Ersatzweise Sozialstunden ableisten.

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    • Mike
    • 18.07.18, 10:08 Uhr

    Sehe es ähnlich,
    Sollten alle zur rechenschaft gezogen werden. Und auch wenn es bedeutet dass ihr Leben nun mit Schulden überschüttet wird. Aber sowas wieder einfach zu tolerieren, wird noch schlimmeres auslösen und noch weniger respekt schaffen.

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