ERFOLGREICHEr KREISPARTEITAG der CDU

Kürten | Die CDU Rheinisch-Bergischer Kreis hat am vergangenen Freitag ihren 68. Kreisparteitag im Bürgerhaus Kürten abgehalten. Auf dem Programm standen, wie es in der Pressemitteilung vom Kreisvorsitzenden Rainer Deppe heißt,  neben den Delegiertenwahlen auch eine kurzweilige europapolitische Rede des NRW-Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner.

Neue Bundesdelegierte sind Dr. Hermann-Josef Tebroke, Vera Müller, Uwe Pakendorf und Thomas Frank. Die zehn neu gewählten Landesdelegierten sind Rainer Deppe, Herbert Reul, Vera Müller, Thomas Frank, Holger Müller, Uwe Pakendorf, Christian Buchen, Uwe Bruchhausen, Vera Rilke-Haerst und Birgitta Wasser. Rainer Deppe, Herbert Reul, Vera Müller und Uwe Pakendorf werden die Kreis-CDU bei der im Februar 2019 stattfindenden Landesvertreterversammlung zur Aufstellung der CDU-Landesliste zur Europawahl vertreten.

In seinem politischen Bericht benannte Rainer Deppe das Strukturförderprogramm Regionale 2025, den Bau des zweiten S-Bahn-Gleises bis Gladbach sowie den Einstieg in die Wasserstoff-Technik im Busverkehr als „Mega-Themen“ im Kreis. Deutliche Kritik äußerte er zum Streit zwischen CDU und CSU in Berlin „Wir können es uns nicht leisten, dass sich CDU und CSU auseinanderdividieren lassen. Wir sind die einzig stabile Kraft in Deutschland. Wir haben eine Verantwortung“, so Deppe.

Holthoff-Pförtner, NRW-Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales warnte in seiner mit viel Applaus bedachten Rede, dass die im nächsten Jahr anstehende Europawahl erstmals eine Mehrheit für europakritische Parteien ergeben könnte. „Europa steht vor einer Zerreißprobe“, so Holthoff-Pförtner zu den Folgen des Brexits und des drohenden Handelskrieges mit den USA. „Die USA, Russland und China sind dabei, uns auseinanderzunehmen. Bewahren wir uns den Geist der Bescheidenheit und der Hilfsbereitschaft“, zitierte er Helmut Kohl, dessen Anwalt er zu Lebzeiten des Altkanzlers war: „Vergessen wir nicht, dass wir auch künftig das Vertrauen unserer Partner in besonderer Weise brauchen. Wir sind das Land mit den meisten Grenzen und Nachbarn.“

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